Formel 1: Ex-Boss Bernie Ecclestone mit Rat an Sebastian Vettel

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Brasilien,

Bernie Ecclestone (89), Ex-Boss der Formel 1, empfiehlt Ferrari-Pilot Sebastian Vettel entweder ein Karriereende nach diesem Jahr oder einen Teamwechsel.

Formel 1
Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel (l.) zusammen mit dem ehemaligen Boss der Formel 1, Bernie Ecclestone. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der ehemalige Formel-1-Boss Bernie Ecclestone (89) gibt Sebastian Vettel einen Rat.
  • Der 32-Jährige solle Ferrari verlassen oder seine Karriere beenden.

«Ich denke, dass Sebastians Leistungen in der letzten Zeit unter der Ferrari-Konstellation mit dem neuen Teamkollegen Charles Leclerc, der auch noch vom Sohn des FIA-Präsidenten gemanagt wird, gelitten haben», sagte der 89-jährige Brite dem TV-Sender «Sport1» im Interview.

Und führt weiter aus: «Ich vermute, er sieht in Teamchef Mattia Binotto nicht den Unterstützer, den er in seiner Situation braucht.»

«Sebastian sollte deshalb aufhören oder sich nach Alternativen für 2021 umsehen. McLaren, dann wieder mit Mercedes-Motoren, könnte so eine sein.»

Was sollte Sebastian Vettel 2021 machen?

Ecclestone, der mit seiner Frau Fabiana auf einer Farm in der Nähe von São Paulo lebt, hält aber weiter viel von Ferrari-Pilot Vettel. «Die Formel 1 braucht einen Sebastian, der gewinnt. Er hatte letztes Jahr ein Tief. Aber so wie ich ihn kenne, gibt es keinen Grund, warum neben Hamilton nicht auch Sebastian Michael Schumachers sieben Titel erreichen kann», sagte er über den 32-Jährigen.

«Man muss die Formel 1 jetzt absagen»

Ecclestone führte die Formel 1 rund 40 Jahre bis zu seinem Ausscheiden 2017. Er sprach sich erneut dafür aus, diese Saison angesichts der Coronavirus-Pandemie ausfallen zu lassen.

Bernie Ecclestone Formel 1
Bernie Ecclestone, bis 2017 Boss der Formel 1, gab Anfang April bekannt, dass er im Alter von 89 Jahren noch einmal Vater wird. - keystone

«Man müsste die Formel 1 jetzt absagen. Für die ganze Saison. Denn keiner weiss doch genau, wie es weitergeht», sagte Ecclestone. «Am Ende entscheiden doch die Politiker. Doch da wird keiner wieder Grossveranstaltungen freigeben, so lange noch ein Risiko besteht. Diese Verantwortung wird niemand übernehmen.»

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