Schweizer Nati: Nicolas Bosshardt in tödlichen Autounfall verwickelt
Tragische Nachrichten aus Brasilien: Fussball-Profi Nicolas Bosshardt (19) erfasst mit seinem Auto einen 84-jährigen Fussgänger, der dabei ums Leben kommt.

Das Wichtigste in Kürze
- Fussball-Profi Nicolas Bosshardt ist in einen schweren Autounfall verwickelt.
- Der 19-Jährige erfasst mit seinem BMW einen 84-jährigen Fussgänger, der ums Leben kommt.
- Bosshardt droht eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung – er soll zu schnell gewesen sein.
Der schweizerisch-brasilianische Fussball-Profi Nicolas Bosshardt ist in Brasilien in einen tödlichen Autounfall verwickelt: Gemäss der Polizei erfasste der 19-Jährige mit seinem BMW einen 84-jährigen Fussgänger.
Der Mann erlitt bei dem Unfall tödliche Verletzungen. Das Unglück passierte am Montag kurz vor 22 Uhr in Barueri, rund 25 Kilometer nordwestlich der Metropole São Paulo. Bosshardt blieb gemäss den Berichten unverletzt.

Nach der Tragödie blieb der Fussballer, der beim FC São Paulo spielt, an der Unfallstelle. Er soll erste Hilfe geleistet und die Rettungskräfte verständigt haben. Diese konnten für den 84-Jährigen jedoch nichts mehr tun.
Mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren?
Zeugenberichten zufolge soll Bosshardt mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein. Die Anwälte des 19-Jährigen weisen diesen Vorwurf zurück: Er sei mit 50 km/h gefahren und habe noch versucht, auszuweichen.

Videoaufnahmen in den Sozialen Medien sollen den Unfall zeigen. Darauf ist zu sehen, wie der dunkel gekleidete Mann über die Fahrbahn läuft. Das Auto, in dem Bosshardt sitzen soll, versucht auszuweichen, erfasst den Mann jedoch.
Bosshardt wurde am Dienstag nach einer Anhörung auf freien Fuss gesetzt, sein Führerschein wurde eingezogen. Dem 19-Jährigen droht eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung durch überhöhte Geschwindigkeit.
Schweizer Nati hat Bosshardt auf dem Radar
Nicolas Bosshardt ist in São Paulo aufgewachsen, besitzt aber den Schweizer Pass. Murat Yakin hatte den 19-Jährigen zuletzt als Option für eine Einberufung in die Schweizer Nati bezeichnet.

«Er ist absolut auf dem Radar», sagte Yakin an einer Pressekonferenz im Frühjahr. «Er ist Linksverteidiger, kräftig, jung, spielt in einer Top-Liga», so der Nati-Trainer.
















