Hamburg: Brunner/Hüberli gewinnen Elite-Turnier in Hamburg
Nina Brunner und Tanja Hüberli schlagen am Sonntag im Final von Hamburg die amtierenden Weltmeisterinnen aus Lettland mit 2:0 – kurz vor der EM in Polen.
Bern, 9. August 2026. – Die EM-Hauptprobe für Nina Brunner und Tanja Hüberli ist definitiv geglückt: im Final schlagen sie die amtierenden Weltmeisterinnen Tina/Anastasija (LAT) mit 2:0.
In einem hochklassigen Final war es am Ende Tanja Hüberli, die im zweiten Satz für die Entscheidung sorgte: beim Stand von 18:18 folgten ein Block gefolgt von zwei Servicewinnern von Hüberli. Den ersten Satz hatten Brunner/Hüberli mit 21:19 für sich entschieden. Somit revanchierten sich die Schweizerinnen mit dem Finalsieg auch für die einzige Niederlage, die sie im gesamten Turnier einstecken mussten: in der Gruppenphase unterlagen Brunner/Hüberli den Lettinnen noch mit 0:2.
Das gesamte Turnier über zeigten Brunner/Hüberli eine sehr starke Leistung: Zwei von drei Gruppenspiele gewannen die Schweizerinnen. Es folgten Siege im Achtelfinal gegen das Heimteam Sandra/Kim, im Viertelfinal gegen Melissa/Brandie (CAN) sowie im Halbfinal gegen Gottardi/Orsi Toth (ITA). Bei allen sechs Siegen inklusive Finalspiel gaben die Schweizerinnen keinen einzigen Satz ab.
Hamburg scheint ein gutes Pflaster für Brunner/Hüberli zu sein: Bereits 2024 standen sie im Final und gewannen diesen. Nun folgt nächste Woche in Polen die Europameisterschaft. Spätestens nach dem Turniersieg in Hamburg gehören die Schweizerinnen auch dort zu den Medaillenkandidatinnen.
Quotes:
Tanja Hüberli: «Unglaublich! Wir sind überwältigt – natürlich von diesem Turniersieg, aber auch von unserer eigenen Leistung. Der Weg zurück bis hierhin war für Nina und mich lang. Es gab Phasen, in denen es schwierig war, daran zu glauben, dass wir es wieder an die Spitze schaffen. Dieses Turnier hat uns nun gezeigt, dass wir jedes Team schlagen können und zurück in der Weltspitze sind. Dass uns das gleich im ersten Jahr unseres gemeinsamen Comebacks gelingt, hätten wir nicht erwartet. Darauf dürfen wir stolz sein. Und wir sind dankbar für alle, die uns auf diesem Weg unterstützt haben.»
Nina Brunner: «Gleich im ersten Comeback-Jahr ein Elite-Turnier zu gewinnen, ist alles andere als selbstverständlich. Wir haben hart dafür gearbeitet und haben ein grossartiges Umfeld, das uns dabei unterstützt. Alle im Team sorgen für die richtige Mischung: Sie pushen uns, machen uns besser und geben uns das Selbstvertrauen, mit dem wir aufs Feld gehen und an uns glauben können. Wir sind wieder mittendrin in der Weltspitze. Das ist umso cooler, weil es momentan so viele Teams auf diesem Niveau gibt und die Spiele entsprechend eng und intensiv sind. Es sind immer harte Fights – mal gewinnt man, mal verliert man. Für uns ist diese Woche einfach alles aufgegangen. Wir sind überglücklich.»












