Ferrari: Einfluss von Michael Schumacher laut Leclerc «noch spürbar»

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Monaco,

    Von 1996 bis 2006 fuhr Michael Schumacher für Ferrari und feierte nie da gewesene Erfolge mit der Scuderia. Davon zehrt man in Maranello noch heute.

    Michael Schumacher Ferrari
    Auch nach seinem Rücktritt war Michael Schumacher noch als Berater für Ferrari tätig. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Charles Leclerc lässt Ferrari nach 15 Jahren wieder vom WM-Titel träumen.
    • Er berichtet, dass man in Maranello noch den Einfluss von Michael Schumacher spürt.
    • Der Deutsche holte mit der Scuderia fünf WM-Titel in Folge.

    Es war die goldene Ära von Ferrari in der Formel 1: Mit Michael Schumacher holte die Scuderia von 2000 bis 2004 fünfmal in Folge den WM-Titel nach Maranello. Nie zuvor hatte die Königsklasse eine solche Erfolgsserie erlebt.

    Holt Ferrari in dieser Saison den WM-Titel?

    Seither holte man nur mit Kimi Räikkönen im Jahr 2007 noch einmal die WM-Krone. Mittlerweile wartet man seit 15 Jahren auf einen Titel. Dank der Regel-Revolution ist man dieses Jahr wieder siegfähig und darf endlich wieder vom Triumph träumen.

    Ferrari zehrt heute noch von der Schumacher-Ära

    Star-Pilot Charles Leclerc musste zwar beim Spanien-GP wegen eines Defekts die WM-Führung abgeben. Dennoch ist der Monegasse im Titelkampf mit Max Verstappen zumindest ein ernstzunehmender Kandidat.

    Leclerc Ferrari Verstappen
    Charles Leclerc (Ferrari) im Gespräch mit Max Verstappen (Red Bull) nach dem Qualifying zum Spanien-GP der Formel 1. - dpa

    Im Interview mit «L'Equipe» enthüllt Leclerc vor seinem Heim-GP in Monaco, wie präsent Michael Schumacher in Maranello immer noch ist. «Mattia Binotto hat mir im Winter ein paar Dinge über Michael erklärt», berichtet Leclerc.

    Michael Schumacher Ferrari Monaco
    Michael Schumacher (Ferrari) beim Monaco-GP der Formel 1 im Jahr 2006. - Keystone

    Der heutige Ferrari-Teamchef arbeitete einst als Motoren-Cheftechniker mit dem siebenfachen Weltmeister zusammen. «Er erklärte mir, wie Michael das Team beeinflusst und die Professionalität gefördert hat», so Leclerc.

    «Ich wollte werden wie Michael»

    Von der Schumacher-Ära zehrt man bei der Scuderia heute noch. «Man spürt immer noch den Eindruck, den er bei Ferrari hinterlassen hat», meint der Monegasse. Zudem seien noch heute Techniker und Ingenieure bei Ferrari, die mit dem Superstar gearbeitet haben.

    Charles Leclerc Ferrari Spanien
    Charles Leclerc (Ferrari) beim Training zum Spanien-GP der Formel 1. - keystone

    Auch für Leclerc hat der Rekord-Champion besonderen Stellenwert. «Michael hat uns alle träumen lassen. Ich wollte es in die Formel 1 schaffen, um so zu werden wie er. Für das gleiche Team zu fahren, wie er es tat, das bedeutet mir sehr viel.»

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