Charlotte Casiraghi veröffentlicht Debütroman «La fêlure»
Charlotte Casiraghi legt mit «La fêlure» ihr erstes Solowerk vor, das sich literarisch und philosophisch mit der Zerbrechlichkeit des Lebens auseinandersetzt.

Charlotte Casiraghi (39) präsentiert auf 370 Seiten literarische und philosophische Betrachtungen. Das Werk mit dem Titel «La fêlure» befasst sich mit der Zerbrechlichkeit der menschlichen Existenz, wie der Verlag Julliard mitteilt.
Die Nichte von Fürst Albert II. distanziert sich mit ihrem ersten Solo-Buch bewusst vom glamourösen Image. Die 39-Jährige schreibt im Vorwort, man habe sie oft auf ein Leben voller Privilegien reduziert.
Mit dem Buch möchte sie eine Abhandlung über die Tragödien des gemeinsamen Schicksals liefern, berichtet die «Schweizer Illustrierte». Das Werk versteht sich nicht als klassischer Roman, sondern als gedankliche Reise mit Variationen zum gleichen Thema.
Literarische Vorbilder und philosophische Inspiration
Das Buch orientiert sich an F. Scott Fitzgeralds berühmter Kurzgeschichte «The Crack-Up». Zu den weiteren Einflüssen zählen Schriftstellerinnen wie Ingeborg Bachmann, Colette und Marguerite Duras sowie die Dichterin Anna Achmatova.
In einem Interview mit der französischen «Vanity Fair» betonte Charlotte Casiraghi, wie sehr Literatur ihr Leben geprägt habe. Bei verschiedenen Autorinnen und Autoren habe sie immer wieder Halt gefunden, wie der «Kurierverlag» zitiert.
Zur Buchpremiere absolviert die Monegassin mehrere öffentliche Auftritte. Am Mittwoch sprach sie in der TV-Sendung «La Grande Librairie» auf France 5 über ihr Werk.
Nicht das erste literarische Projekt von Charlotte Casiraghi
Einen Tag später, am Veröffentlichungstag, traf sie Leserinnen und Leser zu einer Signierstunde. Der Ort war bewusst gewählt: das Studio 7 L in Paris, das frühere Studio von Karl Lagerfeld.

Charlotte Casiraghi ist bereits seit Jahren in der Philosophie- und Literaturszene aktiv. Zusammen mit ihrem Philosophielehrer Robert Maggiori veröffentlichte sie 2018 das Buch «Archipel des Passions».
Die deutsche Ausgabe «Archipel der Leidenschaften» erschien ein Jahr später, wie die «Stuttgarter Nachrichten» berichten. Zudem gründete sie die «Rencontres philosophiques de Monaco» und wurde 2024 zur Ritterin des Kulturverdienstordens in Monaco ernannt.
Persönliche Motivation hinter dem Schreibprozess
In einem Interview mit der spanischen «Elle» äusserte sich Casiraghi aussergewöhnlich offen über ihr Leben.
Das Schreiben habe ihr geholfen, den frühen Tod ihres Vaters Stefano Casiraghi zu verarbeiten, wie «Web.de» berichtet.
Dieser verunglückte 1990 bei einem Bootsunfall, als Charlotte erst vier Jahre alt war. Ihr Lebensgefährte ist der französische Autor Nicolas Mathieu, was ihre enge Verbindung zur Literaturwelt unterstreicht.











