Real Madrid: Stellten sich Real-Stars bei Xabi Alonso schlafend?
Real Madrid versinkt derzeit im Chaos – und steht vor einer titellosen Saison. Der Niedergang soll bereits unter Ex-Trainer Xabi Alonso spürbar gewesen sein.

Das Wichtigste in Kürze
- Spanische Medien berichten von unfassbaren Vorgängen in der Real-Garderobe.
- Mehrere Stars sollen sich bei Sitzungen von Trainer Alonso schlafend gestellt haben.
- Lassen die «Königlichen» am Sonntag im Clasico Punkte liegen, ist Barcelona Meister.
- Für die kommende Saison soll José Mourinho ein Trainer-Kandidat sein.
Es ist alles andere als «königlich», was sich bei Real Madrid derzeit abspielt. Die «Krönung»: Der handgreifliche Zoff der Streithähne Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni, die jeweils mit einer Mega-Busse von 390'000 Franken bestraft werden.

Am Sonntag könnte zudem die titellose Saison definitiv werden: Real Madrid reist zum Clasico nach Barcelona. Und dem Erzrivalen reicht bereits ein Punkt, um die Meisterschaft einzufahren. Es wäre die nächste Demütigung für die Madrilenen.
Doch der Zerfall des Teams beginnt offenbar bereits vor Monaten, berichten «Marca« und «El Mundo» vor dem Clasico. Das Engagement von Leverkusens Meistertrainer Xabi Alonso verläuft bekanntlich nicht wie gewünscht.
Xabi Alonso soll der Kragen geplatzt sein
Laut den neusten Berichten spaltet sich das Team damals in zwei Lager. Spieler wie Kylian Mbappé oder Aurélien Tchouaméni stehen hinter Alonsos taktischem Ansatz. Andere Stars, wie Jude Bellingham oder Vinícius Júnior, hätten zunehmend demonstrativ gegen den Trainer gearbeitet.

Alonso verlangt unter anderem mehr Disziplin und taktische Ordnung beim Starensemble. Doch es soll Spieler gegeben haben, die während Taktik-Besprechungen sogar absichtlich so getan haben, als würden sie schlafen. Andere hätten sich während der Ansprachen unterhalten oder Anweisungen ignoriert.
Während eines Trainings habe es Alonso dann den «Nuggi» rausgehauen: «Ich wusste nicht, dass ich hier eine Jugendmannschaft trainieren soll», schrie er gemäss «Marca».

Kehrt José Mourinho zu Real Madrid zurück?
Die internen Unstimmigkeiten können auch danach nicht gelöst werden. Alonso muss seinen Posten im Januar räumen. Unter Nachfolger Álvaro Arbeloa geht es nur kurzzeitig bergauf – am Ende kann auch er die Seuchensaison nicht retten.
Für die kommende Saison bahnt sich bei Real Madrid ein Sensations-Comeback an: José Mourinho soll vor der Rückkehr stehen, Er trainierte die Königlichen bereits von 2010 bis 2013.

Allerdings soll der 63-Jährige volle Kontrolle und ein grosses Mitspracherecht bei Transfers fordern. Der derzeitige Benfica-Trainer dürfte den portugiesischen Club dank einer Klausel verlassen.
Vorerst wird Real Madrid versuchen, die Titelentscheidung und der Primera Division zu verzögern. Es wäre das erste Mal in 124 Jahren Clasico-Historie, dass Barça den Titel gegen den Rivalen klarmachen könnte.
















