Real Madrid: Antonio Rüdiger erklärt sein Horror-Foul

Simon Huber
Simon Huber

Spanien,

Zwei Wochen nach seinem Horror-Foul gegen Diego Rico äussert sich Antonio Rüdiger erstmals dazu. Der Verteidiger von Real Madrid ist sich keiner Schuld bewusst.

00:00 / 00:00

Rüdiger - X @WelBeast

Das Wichtigste in Kürze

  • Antonio Rüdiger traf Gegenspieler Rico mit dem Knie im Gesicht.
  • Das Foul blieb ohne Strafe, auch der VAR griff nicht ein.
  • Rüdiger betont nun, dass er seinen Gegner nicht verletzen wollte.

Zwei Wochen nach seinem harten Einsteigen gegen Getafe-Spieler Diego Rico hat sich Antonio Rüdiger zu der Szene geäussert.

Der Verteidiger von Real Madrid erklärt an der Pressekonferenz vor dem CL-Rückspiel, dass keine Absicht hinter der Aktion gestanden habe.

«Wenn man die Bilder in Zeitlupe sieht, wirkt es schlimm. Aber im Spiel ist es etwas anderes», sagte Rüdiger. Er habe seinem Gegenspieler keinesfalls schaden wollen: «Ich wollte ihm nie wehtun.»

Foul von Rüdiger sorgt für Probleme

Die Szene hatte für grosse Diskussionen gesorgt. Rüdiger war mit dem Knie voran in den bereits am Boden liegenden Rico gesprungen und traf ihn im Gesicht. Der Schiedsrichter liess die Aktion jedoch ungeahndet und auch der VAR griff nicht ein.

Sollte Rüdiger für sein Vergehen nachträglich gesperrt werden?

Rüdiger verteidigt sein Spiel: «Wenn ich ihn absichtlich gefoult hätte, wäre er verletzt gewesen.» Er habe nach dem Spiel zudem das Gespräch mit Rico gesucht. Gleichzeitig betonte er: «Ich mag es, hart zu spielen. Aber ich habe Grenzen, die ich nicht überschreite.»

Real Madrid hat gute Ausgangslage vor CL-Rückspiel

Rico selbst sieht die Situation anders. Gegenüber spanischen Medien wirft er Rüdiger vor, bewusst gehandelt zu haben. Ein solches Einsteigen sei unnötig und gefährlich gewesen. Er habe den Eindruck gehabt, Der Verteidiger habe ihm ernsthaft schaden wollen.

Trotz des heftigen Kontakts konnte Rico die Partie fortsetzen. Konsequenzen für Rüdiger gab es bislang keine.

real madrid
Antonio Rüdiger spielt seit Juli 2022 für Real Madrid. - keystone

Für Real Madrid steht heute um 21 Uhr das Rückspiel im Champions-League-Achtelfinale gegen Manchester City an.

Nach dem 3:0-Sieg im Hinspiel ist die Ausgangslage zwar komfortabel, dennoch warnte Rüdiger vor dem Gegner: Man müsse auch gegen die besten Teams bestehen, wenn man den Titel gewinnen wolle.

Kommentare

User #1987 (nicht angemeldet)

Das muss unbedingt eine Sperre Nachsich ziehen. Das ganz eindeutig Absicht. Zweimal. Ohne Chance auf den Ball. Der liegt auf der andern Seite das Spielers am Boden, dazwischen steh noch ein weiter Realspieler. Wenn es nicht Absicht gewesen wäre würde er gar nicht hin gehen sondern sich Richtung Ball orientieren. Und beim ersten Mal ging bzw es auch keinen Grund hinzu fallen. Auch sein Argument wenn es Absicht gewesen wäre, wäre er verletzt ist totaler Unsinn. Beim MMA wird auch geschlagen und getroffen und nicht jeder Treffer ist automatisch K.O. oder schlimmeres. Er lügt ganz eindeutig und das Videomaterial beweist das auch. Und genau die Aussage das er Grenzen hat ist falsch. Er hat sich nicht im Griff. Immer wieder. Den anderen Vorsicht bei der Wortwahl anzumahnen ist eine Frechheit. Normalerweise müsste er ihn wegen versuchter Körperverletzung verklagen.

User #4143 (nicht angemeldet)

Spielt wie ein Baumstamm...

Weiterlesen

de
9 Interaktionen
«Brutale Attacke»
Antonio Rüdiger
2 Interaktionen
Nicht nur Schiri-Wurf
real madrid
24 Interaktionen
«H****sohn»
DZT
Culinary Germany

MEHR IN SPORT

HC Davos
Keine Einigung
Dorian Godon Tour de Romandie
Tour de Romandie
GC
26 Interaktionen
Zeidler kommt
fc basel
1 Interaktionen
Kritik

MEHR REAL MADRID

Bernardo Silva Real Madrid
1 Interaktionen
Ablösefrei
Real Madrid Johan Manzambi
12 Interaktionen
Umbruch im Sommer?
Real Madrid Getafe
3 Interaktionen
Barça freut sich!
Vinícius Júnior Real Madrid
8 Interaktionen
«Vinícius, stirb»

MEHR AUS SPANIEN

a
22 Interaktionen
«Nicht normal»
dd
4 Interaktionen
Wiederholungstäter!
de
15 Interaktionen
Eklat in Spanien
a
4 Interaktionen
VAR greift ein