Eishockey-WM – Cadieux: «Habe gestern mit Fischer telefoniert»
Patrick Fischer ist nicht mehr Trainer der Hockey-Nati. Und doch ist der 50-Jährige vor der Heim-WM nah dran am Team. Jan Cadieux spricht über ihre Telefonate.
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Das Wichtigste in Kürze
- Jan Cadieux sagt, dass er weiter oft mit Patrick Fischer telefoniert.
- «Dank ihm bin ich hier», so der Fischer-Nachfolger.
- Meistens gehe es in den Telefonaten nicht um Eishockey.
Er ist zwar weg von der Bande. Aber nicht weg von der Hockey-Nati und Jan Cadieux. Das wird am Mittwochnachmittag im Schweizer Teamhotel Mercure Zürich City in einer kleinen Medienrunde klar.
«Ich habe erst gestern mit Patrick Fischer telefoniert», sagt Cadieux ins Nau.ch-Mikrofon.

Vor einem Monat wurde der 50-jährige Fischer nach dem Impfzertifikats-Skandal entlassen. Cadieux ist an der Heim-WM plötzlich Chef-, statt nur Fischers Assistenztrainer.
«Ich schätze ihn sehr» – wie sehr, das wird klar, als Cadieux ausholt.
Bleibt der Austausch während der Eishockey-WM?
«Er ist einer der ersten, der mir nach Spielen schreibt. Er war einer der ersten, der mir nach dem Sieg auf der Euro Hockey Tour gegen Tschechien eine SMS schickte. Er unterstützt mich. Dank ihm bin ich hier – er hat mich gepusht, er war es, der mich in seinen Staff holte.»
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Gut möglich, dass der Austausch auch während der WM bestehen bleibt. «Wir haben gesagt, wir bleiben in Kontakt. Jetzt werden wir sehen wie. Es ist nicht geplant, dass wir weiter jeden Tag reden.»
«Wir reden über alles und nichts»
Cadieux sagt, dass er Fischer alle Fragen stellen darf und kann. Es gehe in den Telefonaten aber selten um Taktik.
«Wir reden über alles und über nichts. Das schätze ich sehr. Er sagt mir seine Meinung, was ich als Trainer tun kann. Es ist schliesslich meine erste WM, er hat immer gute Worte für mich.»
Am Freitag geht es los. Die Schweizer Nati trifft an der Eishockey-WM in der Swiss Life Arena auf Titelverteidiger USA.












