Real Madrid: Valverde erleidet Schädel-Hirn-Trauma
Vor dem Clásico am Sonntag hängt der Haussegen bei Real Madrid schief. Ein Spieler muss mit einer Platzwunde ins Spital und fällt nun aus.

Das Wichtigste in Kürze
- Nach einer Auseinandersetzung mit Tchouaméni muss Reals Valverde ins Spital.
- Der Uruguayer erleidet bei einem Kabinenstreit einem Bericht zufolge eine Platzwunde.
- Am Abend teilt der Club mit, es sei ein Schädel-Hirn-Trauma diagnostiziert worden.
- Real Madrid hat neben dem Trainingsstreit auch andere Probleme.
Grosse Unruhe bei Real Madrid: Am Donnerstag gehen Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni aufeinander los. Ersterer muss mit einer Platzwunde ins Spital und dort genäht werden, berichtet die spanische «Marca».
Der Uruguayer habe die Platzwunde unbeabsichtigt an einer Tischkante und nicht durch einen Schlag von Tchouaméni erlitten.
Später schreibt der Club: «Nach den heute von den medizinischen Diensten von Real Madrid durchgeführten Untersuchungen wurde bei unserem Spieler Fede Valverde ein Schädel-Hirn-Trauma diagnostiziert. Valverde befindet sich in seinem Zuhause in gutem Zustand und muss sich gemäss den medizinischen Protokollen für diese Diagnose 10 bis 14 Tage ausruhen.»
Auseinandersetzung in Kabine
Wie die «Marca» berichtet, sei es schon am Mittwoch zur Konfrontation zwischen den beiden gekommen. Am Donnerstag habe sich die Situation dann verschlimmert, als Valverde dem Teamkollegen den Handschlag verweigert habe.

Mehrere Teammitglieder haben in der Garderobe intervenieren müssen, will die Zeitung aus dem Innern der Kabine erfahren haben. Der heutige Konflikt sei laut Quellen «deutlich schlimmer» als noch der gestrige, der Vorfall insgesamt «sehr ernst».
In der Kabine von Real Madrid sei es Minuten nach dem Vorfall zu einer Krisensitzung gekommen. Kein Spieler habe das Trainingsgelände verlassen. Es herrsche bei den Königlichen eine Atmosphäre «maximaler Anspannung».
Der Club hat inzwischen ein Disziplinarverfahren gegen Valverde und Tchouaméni eröffnet.
Ärger gabs schon im April
Für Ärger sorgen aber nicht nur Tchouaméni und Valverde.
Laut dem Journalisten Miguel Serrano kam es bereits im April zu einer Auseinandersetzung im Training von Real Madrid. Dabei habe Antonio Rüdiger Mitspieler Álvaro Carreras eine leichte Ohrfeige gegeben.

Nicht nur für Freude sorgt auch Kylian Mbappé. Der Franzose soll sich im Training gegenüber Staffmitgliedern herablassend geäussert haben.
Weil er mit einer Muskelverletzung ausfiel, machte er zuletzt einen Kurztrip nach Sardinien. Auch das soll bei Real nicht jedem gepasst haben.
Real Madrid droht das Clásico-Debakel
Die Madrilenen steuern gerade auf eine titellose Saison zu. Nur noch in der Meisterschaft besteht theoretisch die Möglichkeit auf eine Trophäe. Vier Spieltage vor Schluss beträgt der Rückstand auf Erzrivale Barcelona aber elf Punkte.
Am Sonntagabend (21 Uhr) kommt es in Katalonien zum Direktduell. Gewinnt Real Madrid nicht, ist Barça Meister – ausgerechnet vor den Augen Reals. Es wäre der neuste Tiefpunkt einer verkorksten Madrider Saison.
















