Der Trainer des Fussball-Bundesligisten FC Augsburg, Heiko Herrlich, hat die Idee eines zweiwöchigen Corona-Trainingslagers für alle Vereine als «kluge Überlegungen» gelobt.
Augsburgs Trainer Heiko Herrlich befürwortet die Idee eines zweiwöchigen Corona-Trainingslagers für alle Vereine. Foto: Matthias Balk/dpa
Augsburgs Trainer Heiko Herrlich befürwortet die Idee eines zweiwöchigen Corona-Trainingslagers für alle Vereine. Foto: Matthias Balk/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Hintergrund ist der Vorschlag der Deutschen Fussball-Liga (DFL), zur Absicherung der Spieltage 29 bis 31 die Vereine der ersten und zweiten Bundesliga in ein Quarantäne-Trainingslager zu schicken.

Das Risiko einer Ansteckung würde damit weiter minimiert, sagte der 49-Jährige im Interview der «Augsburger Allgemeinen». «Wenn in diesem Zeitraum mit der englischen Woche eine Mannschaft für einen längeren Zeitraum in Quarantäne gehen müsste, gäbe es kaum Spielraum für Verlegungen.»

Hintergrund ist der Vorschlag der Deutschen Fussball-Liga (DFL), zur Absicherung der Spieltage 29 bis 31 die Vereine der ersten und zweiten Bundesliga in ein Quarantäne-Trainingslager zu schicken. Dieses soll zwischen dem 14. und 26. April stattfinden. Eine Entscheidung dazu soll mit acht Tagen Vorlauf getroffen werden.

Vor Wiederbeginn der Bundesliga in der vergangenen Spielzeit hatten sich die Clubs ebenfalls in Isolation begeben. Damals hatte Herrlich einen Verstoss gegen das Hygienekonzept der DFL öffentlich gemacht: Weil ihm Zahnpasta und Hautcreme ausgegangen waren, ging er in einem Supermarkt einkaufen. Wenn es wieder zu so einem Trainingslager kommen sollte, könne er eines versprechen: «Ich werde genug Zahnpasta und Hautcreme dabei haben.»

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