Gianni Infantino

    Gianni Infantino: Fifa-Funktionär Kevin Lamour nach Kritik gefeuert

    Matthias Neuhaus
    Matthias Neuhaus

    Nyon,

    Bei der Fifa kommt es zum Knall: Betriebsdirektor Kevin Lamour muss gehen. Er hatte sich zuletzt öffentlich gegen Präsident Gianni Infantino gestellt.

    Fifa gianni infantino
    Bei der Fifa kam es am Montag offenbar zum Knall. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Top-Funktionär Kevin Lamour muss die Fifa verlassen.
    • Er kritisierte Gianni Infantinos Privatisierungspläne zuletzt öffentlich.
    • Der Franzose war als COO des Weltverbands tätig.

    Die Fifa trennt sich von einem seiner wichtigsten Mitarbeitern. Chief Operating Officer Kevin Lamour wurde beim Weltverbands entlassen, wie «Sky News» berichtet.

    Schafft Infantino trotz Gegenwind die Wiederwahl?

    Der Franzose sei am Montag über seinen Rauswurf informiert worden, heisst es. Hintergrund soll Lamours öffentliche Kritik an den Privatisierungsplänen von Gianni Infantino sein.

    Gianni Infantino
    Kevin Lamour (m.) muss bei der Fifa nach Kritik an Gianni Infantino gehen. - keystone

    Die Fifa hat das Ende der Zusammenarbeit mit Kevin Lamour gegenüber «Sky News» bestätigt. Man danke dem Mitarbeiter für seine Dienste und wünsche ihm alles Gute. Ansonsten werde kein weiterer Kommentar abgegeben, so der Weltverband.

    Kritik an Infantino

    Lamour war seit November 2024 als Betriebsdirektor tätig. Zuletzt stellte er sich entschieden gegen die Pläne von Präsident Gianni Infantino.

    Er warf dem Schweizer vor, seine Mitarbeitenden hintergangen zu haben. Das Projekt, die WM-Rechte an Privatpersonen zu verkaufen, kritisierte er scharf.

    Fifa
    Gianni Infantino ist Präsident der Fifa. - keystone

    Im Juli sagte Lamour: «Und wenn das bedeutet, dass ich meinen Job verliere, dann ist das eben so. Ich werde diese Entscheidung verstehen und respektieren. Aber wenigstens kann ich heute Nacht ruhig schlafen.»

    Nun ist er seinen Job bei der Fifa tatsächlich los.

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    Kommentare

    User #2835 (nicht angemeldet)

    Hunde die bellen beissen nicht. Wenn es dann ums Eingemachte geht zahlt die FIFA diesen Verbänden zig Millionen und schon sind alle wieder still und zufrieden.

    User #4556 (nicht angemeldet)

    Diese verhängnisvolle Idee muss Infantino vermutlich sein Busenfreund Trump in den Kopf gesetzt haben, dass er tun und lassen könne wie es ihm beliebt.

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