Gianni Infantino: Fifa-Funktionär Kevin Lamour nach Kritik gefeuert
Bei der Fifa kommt es zum Knall: Betriebsdirektor Kevin Lamour muss gehen. Er hatte sich zuletzt öffentlich gegen Präsident Gianni Infantino gestellt.

Das Wichtigste in Kürze
- Top-Funktionär Kevin Lamour muss die Fifa verlassen.
- Er kritisierte Gianni Infantinos Privatisierungspläne zuletzt öffentlich.
- Der Franzose war als COO des Weltverbands tätig.
Die Fifa trennt sich von einem seiner wichtigsten Mitarbeitern. Chief Operating Officer Kevin Lamour wurde beim Weltverbands entlassen, wie «Sky News» berichtet.
Der Franzose sei am Montag über seinen Rauswurf informiert worden, heisst es. Hintergrund soll Lamours öffentliche Kritik an den Privatisierungsplänen von Gianni Infantino sein.

Die Fifa hat das Ende der Zusammenarbeit mit Kevin Lamour gegenüber «Sky News» bestätigt. Man danke dem Mitarbeiter für seine Dienste und wünsche ihm alles Gute. Ansonsten werde kein weiterer Kommentar abgegeben, so der Weltverband.
Kritik an Infantino
Lamour war seit November 2024 als Betriebsdirektor tätig. Zuletzt stellte er sich entschieden gegen die Pläne von Präsident Gianni Infantino.
Er warf dem Schweizer vor, seine Mitarbeitenden hintergangen zu haben. Das Projekt, die WM-Rechte an Privatpersonen zu verkaufen, kritisierte er scharf.

Im Juli sagte Lamour: «Und wenn das bedeutet, dass ich meinen Job verliere, dann ist das eben so. Ich werde diese Entscheidung verstehen und respektieren. Aber wenigstens kann ich heute Nacht ruhig schlafen.»
Nun ist er seinen Job bei der Fifa tatsächlich los.
















