Gianni Infantino

    Gianni Infantino: Sechs Verbände stellen sich geschlossen hinter ihn

    Pascal Moser
    Pascal Moser

    Libanon,

    Das Amt von Fifa-Präsident Gianni Infantino (56) wackelt gewaltig. Jetzt erhält der Schweizer Unterstützung von sechs arabischen Verbänden.

    Gianni Infantino
    Gute Miene zum bösen Spiel bei Gianni Infantino. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Gianni Infantino kämpft um seinen Verbleib als Fifa-Präsident.
    • Während sich die Uefa gegen ihn stellt, gibt es auch viel Unterstützung.

    Sein Plan, die Weltmeisterschaft teilweise zu privatisieren, scheiterte kläglich. Seither verlor Gianni Infantino weltweit viel Unterstützung. Insbesondere in Europa ist die Empörung riesig. Die Uefa-Verbände stellen sich geschlossen gegen den amtierenden Fifa-Präsidenten.

    Beistand erhält der Walliser von eher kleineren Fussballnationen wie den Philippinen oder der Mongolei. Und jetzt stärken ihm auch Katar, der Libanon, Marokko, Ägypten, Mauretanien und Sudan den Rücken.

    Gianni Infantino
    Gianni Infantino im Gespräch mit Fifa-Generalsekretär Mattias Grafström. - keystone

    In einem gemeinsamen Statement heisst es: «Wir, die unterzeichnenden Führungskräfte unserer jeweiligen Fussballverbände, bekunden unsere volle Unterstützung für Herrn Gianni Infantino, den Präsidenten der Fifa, und bekräftigen unser Vertrauen in seine Führung sowie in sein anhaltendes Engagement für die weltweite Entwicklung des Fussballs.»

    Schafft Gianni Infantino die Wiederwahl?

    Vor wenigen Tagen forderten die Dachverbände von Europa, Asien, Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik einen Neuanfang an der Spitze der Fifa.

    Traust du Gianni Infantino eine weitere Amtszeit zu?

    Trotz der scharfen Kritik strebt Gianni Infantino kommenden März eine Wiederwahl an. Dank der Unterstützung der kleinen Verbände scheint dieses Vorhaben sogar möglich zu sein. Besonders der Uefa und deren Chef Aleksander Ceferin (58) dürfte dies ein massiver Dorn im Auge sein.

    Kommentare

    User #2835 (nicht angemeldet)

    Hunde die bellen beissen nicht. Wenn es dann ums Eingemachte geht zahlt die FIFA diesen Verbänden zig Millionen und schon sind alle wieder still und zufrieden.

    User #4556 (nicht angemeldet)

    Diese verhängnisvolle Idee muss Infantino vermutlich sein Busenfreund Trump in den Kopf gesetzt haben, dass er tun und lassen könne wie es ihm beliebt.

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