Erling Haaland verklagt norwegische Airline wegen Frisur
Eine Fluggesellschaft verpasst einem Flugzeug während der WM den berühmten Haarknoten von Erling Haaland. Der Norweger findet das gar nicht lustig.

Das Wichtigste in Kürze
- Erling Haaland verklagt die Fluggesellschaft Norwegian.
- Die Airline hatte während der WM mit seinem Haarknoten geworben.
- Am 9. Oktober kommt es zu einem ersten Termin vor Gericht.
Der Haarknoten ist längst ab, beschäftigt Erling Haaland aber noch immer. Der Stürmer von Manchester City verklagt die Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle. Grund ist eine Werbeaktion während der WM.

Die Airline veröffentlichte damals ein Bild eines Flugzeugs, dem Haalands typischer Haarknoten verpasst wurde. Dazu schrieb sie: «Wir haben uns noch nie norwegischer gefühlt.» Der Beitrag ist inzwischen gelöscht.
Erling Haaland pocht auf seine Rechte
Für Haaland geht die Sache trotzdem vor Gericht. Er wirft der Airline einen Verstoss gegen das Marketinggesetz vor. Laut der norwegischen Zeitung «VG» treffen sich Richter und Anwälte am 9. Oktober zu einer ersten Besprechung vor der Hauptverhandlung.
Haalands Anwalt Thomas Hagen wird deutlich: Norwegian habe Haalands Erkennungsmerkmale illegal genutzt, um während der WM Flugtickets zu verkaufen.
Airline zeigt sich überrascht
Bei Norwegian versteht man die Aufregung nicht. «Wir haben Mühe zu verstehen, warum wir vor Gericht gebracht wurden», sagt Sprecherin Catharina Solli. Man habe die Nationalmannschaft wie fast alle Norweger im Sommer unterstützt, spontan und inspiriert von Trends in den sozialen Medien.

Die Klage sei bedauerlich. Man hoffe aber auf einen vernünftigen Dialog, um die Sporthelden auch künftig gemeinsam unterstützen zu können.
An der WM lief es für Haaland übrigens hervorragend. Mit sieben Toren schoss er Norwegen bis in den Viertelfinal, wo England Endstation war.
















