Gianni Infantino

    Ansage an Gianni Infantino: Uefa & Concacaf planen WM-Alternative

    Matthias Neuhaus
    Matthias Neuhaus

    Nyon,

    Fifa-Boss Gianni Infantino steht nach seinen WM-Privatisierungsplänen in der Kritik. Zwei Kontinentalverbände diskutieren nun über eine globale Nations League.

    Gianni Infantino
    Gianni Infantino steht nach der WM 2026 mächtig unter Druck. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Druck auf Fifa-Präsident Gianni Infantino nimmt zu.
    • Uefa und Concacaf planen offenbar ein gemeinsames Turnier.
    • Das Format könnte bereits 2028 in die Tat umgesetzt werden.

    Uefa und Concacaf haben Gianni Infantino längst den Kampf angesagt. Nun legen die beiden Kontinentalverbände gegen den umstrittenen Fifa-Präsidenten nach.

    Denkst du, Gianni Infantino wird als Fifa-Boss gestürzt?

    Dem britischen «Guardian» zufolge würden aktuell Pläne über ein alternatives Turnier zur WM diskutiert. Konkret gehe es dabei um eine globale Nations League mit allen 96 europäischen sowie nord-, mittelamerikanischen und karibischen Ländern.

    Neues Turnier bereits 2028?

    Angedacht sei ein ähnlicher Modus wie bei der aktuellen Nations League mit verschiedenen Ligen. In Liga A würden dann die besten europäischen Nationen gegen die besten Nationen der Concacaf spielen.

    Bereits 2028 könnte der neue Wettbewerb nach der EM starten, heisst es. Die Gespräche seien zwar noch nicht weit fortgeschritten, es gebe jedoch Informationen über das konkrete Format.

    Angedacht sei, dass die Spiele im Herbst während der normalen Länderspielfenster stattfinden würden. Analog zur bestehenden Nations League. Finalspiele seien für den Frühling vorgesehen.

    Gianni Infantino
    Hat sich öffentlich gegen Fifa-Präsident Gianni Infantino gestellt: Uefa-Boss Aleksander Ceferin. - keystone

    Auch der Asiatische Kontinentalverband (AFC) habe bereits Interesse gezeigt, sich später auch einer globalen Nations League anzuschliessen.

    Eine offizielle Bestätigung seitens Uefa und Concaf steht noch aus. Die Medienberichte berufen sich auf anonyme Funktionäre der Verbände. Beide Konföderationen haben sich öffentlich klar gegen Gianni Infantino positioniert.

    Kommentare

    User #2835 (nicht angemeldet)

    Hunde die bellen beissen nicht. Wenn es dann ums Eingemachte geht zahlt die FIFA diesen Verbänden zig Millionen und schon sind alle wieder still und zufrieden.

    User #4556 (nicht angemeldet)

    Diese verhängnisvolle Idee muss Infantino vermutlich sein Busenfreund Trump in den Kopf gesetzt haben, dass er tun und lassen könne wie es ihm beliebt.

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