Nations League – Ösi-Schlager schimpft nach 1:1 im Kosovo
Österreich kommt in der Nations League im Kosovo nicht über ein 1:1 hinaus. Nach dem Spiel platzt Ndoye-Teamkollege Xaver Schlager der Kragen.

Das Wichtigste in Kürze
- Nach dem 1:1 mit Österreich gegen Kosovo platzt Xaver Schlager der Kragen.
- Der ÖFB-Star schimpft über den Rasen in Prishtina, den Spielkalender und den VAR.
- Trotz des Remis sind die Österreicher in der Nations League auf Kurs Richtung Aufstieg.
Nicht nur die Schweizer Nati ist in der Nations League auf Aufstiegs-Kurs Richtung A-Liga: Auch Nachbar Österreich wird als Leader in die entscheidenden Gruppenspiele im November gehen. Doch am Sonntag muss sich das Team von Ralf Rangnick mit einem Remis begnügen.

Beim Auswärtsspiel im Kosovo geraten die Ösis nach 70 Minuten in Rückstand: Ex-FCB-Kicker Edon Zhegrova bereitet vor, Hoffenheim-Angreifer Fisnik Asllani trifft. In der 85. Minute sorgt Joker Christoph Lang für den Ausgleich.
Alles gut beim ÖFB? Nein! Xaver Schlager, Nottingham-Teamkollege von Nati-Star Dan Ndoye, ist nach dem Spiel in Prishtina bedient. Der 29-Jährige redet sich beim «ORF» in Rage!

«Mit Fussball hatte das wenig am Hut», erklärt Schlager. Danach lässt er kein gutes Haar am Rasen, dem Spielkalender und dem VAR.
«Diese Partie war meiner Meinung nach schwer am Limit. Direktspiel ist gar nicht gegangen, jeder Ball ist versprungen. Das war eigentlich nur Ball nach vorne schiessen, kämpfen und hoffen, dass der Schiedsrichter irgendwas pfeift», so Schlager.
Xaver Schlager: «Jeder, der sich das anschauen musste, tut mir leid»
Der Ex-Bundesligaprofi (Wolfsburg und Leipzig) entschuldigt sich sogar: «Jeder, der sich das anschauen musste: Tut mir leid, das war nichts!»

Das liege gemäss Schlager auch am dichtgedrängten Kalender: «Es ist das vierte Spiel innerhalb von zwei Wochen, was ja schon ein Wahnsinn ist. Dann sagt man, man soll kraftsparend spielen, viel den Ball laufen lassen. Dann hat man einen Platz, auf dem man nicht spielen kann!»
Schlagers Fazit: «Was soll ich da sagen? Da kann ich auch daheim bleiben und etwas Gescheiteres machen.»
Und der Mittelfeldspieler hat auch gleich noch eine weitere «Watschn» bereit: «Den VAR gibt es anscheinend auch nicht. Einer schlägt mich unter dem Spiel, auch wenn es nicht absichtlich ist. Aber dazu hat man den VAR. Hauptsache, wir haben Spiele, Spiele. Aber wie es uns dabei geht, ist im Endeffekt scheissegal.»
Bis zum nächsten Länderspiel dürfte sich Xaver Schlagers Puls wieder beruhigt haben: Österreich trifft am 14. November in Linz auf Irland, am 17. November wartet das Auswärtsspiel gegen Israel in Ungarn.
















