FIFA

    Premier-League-Boss fordert Abgang von Fifa-Boss Gianni Infantino

    Christoph Böhlen
    Christoph Böhlen

    Zürich,

    Immer mehr Funktionäre aus der Fussball-Welt stellen sich gegen Fifa-Boss Gianni Infantino. Jetzt spricht sich auch der Boss der Premier League gegen ihn aus.

    Gianni Infantino
    Ist die Wiederwahl von Gianni Infantino gefährdet? - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mit Richard Masters fordert ein nächster hoher Fussball-Funktionär den Abgang von Fifa-Boss Gianni Infantino.
    • Der Walliser habe mit seinen WM-Verkaufsplänen den «Selbstzerstörungsknopf» gedrückt, erklärt der Premier-League-Boss.

    Mit seinen gescheiterten WM-Verkaufsplänen hat sich Gianni Infantino ins Abseits gedribbelt. Der Walliser Fifa-Boss sieht sich heftiger Kritik ausgesetzt: Nicht wenige Stimmen aus dem Weltfussball fordern seinen Abgang an der Spitze des Verbandes.

    Jetzt meldet sich mit Richard Masters ein weiterer Kritiker: In einem Interview mit der «BBC» findet der Chef der englischen Premier League klare Worte!

    Gianni Infantino
    Premier-League-Boss Richard Masters ledert gegen Gianni Infantino. - keystone

    Mit der Idee, Anteile der WM an Investoren zu verkaufen, habe die Fifa den «Selbstzerstörungsknopf» gedrückt. Für Masters ist klar: Bei der Suche nach Lösungen müsse man die daraus resultierenden Folgen berücksichtigen.

    Denkst du, Gianni Infantino wird als Fifa-Boss gestürzt?

    Losgelöst von der Personalie Gianni Infantino seit die Fifa «eine gemeinnützige Organisation. Sie sollte diesen Wettbewerb eigentlich treuhänderisch für die Zukunft des Fussballs verwalten», so der Brite. WM-Anteile zu verkaufen solle von der Fifa daher nie in Erwägung gezogen werden.

    Gianni Infantino
    Gianni Infantino neben US-Präsident Donald Trump nach dem WM-Final. - keystone

    Noch hat sich kein Gegenkandidat für Infantino gefunden. Die Bewerbungsfrist läuft am 18. November ab. Gianni Infantino, seit 2016 Präsident der Fifa, hat bereits erklärt, dass er erneut kandidieren werde.

    Richard Masters hofft, dass sich bis dann ein «Kandidat der Einheit» finden lasse. Mit diesem sollen dann «gemeinsam positive Veränderungen beim Weltverband» vorangetrieben werden.

    Kommentare

    User #2835 (nicht angemeldet)

    Hunde die bellen beissen nicht. Wenn es dann ums Eingemachte geht zahlt die FIFA diesen Verbänden zig Millionen und schon sind alle wieder still und zufrieden.

    User #4556 (nicht angemeldet)

    Diese verhängnisvolle Idee muss Infantino vermutlich sein Busenfreund Trump in den Kopf gesetzt haben, dass er tun und lassen könne wie es ihm beliebt.

    Weiterlesen

    Luis Figo
    191 Interaktionen
    «Niederträchtig»
    Gianni Infantino
    316 Interaktionen
    Fifa-Krise
    de
    316 Interaktionen
    Fifa-Knall

    MEHR FIFA

    Fifa Gianni Infantino
    13 Interaktionen
    «Ausbeuterisch»
    infantino ceferin
    7 Interaktionen
    Für alle Verbände
    WM 2026 Leandro Paredes
    9 Interaktionen
    Eklat nach Final
    11 Interaktionen
    Fifa-Boykott

    MEHR AUS STADT ZüRICH

    gc
    55 Interaktionen
    Neuer GC-Trainer
    Kaffee
    23 Interaktionen
    Bahnhofstrasse
    Jetzt muss Stadt Zürich Investitionen bremsen - Waldrap AG Architekten
    100 Interaktionen
    Schulden steigen
    Zürich
    2 Interaktionen
    Zürich