Premier-League-Boss fordert Abgang von Fifa-Boss Gianni Infantino
Immer mehr Funktionäre aus der Fussball-Welt stellen sich gegen Fifa-Boss Gianni Infantino. Jetzt spricht sich auch der Boss der Premier League gegen ihn aus.

Das Wichtigste in Kürze
- Mit Richard Masters fordert ein nächster hoher Fussball-Funktionär den Abgang von Fifa-Boss Gianni Infantino.
- Der Walliser habe mit seinen WM-Verkaufsplänen den «Selbstzerstörungsknopf» gedrückt, erklärt der Premier-League-Boss.
Mit seinen gescheiterten WM-Verkaufsplänen hat sich Gianni Infantino ins Abseits gedribbelt. Der Walliser Fifa-Boss sieht sich heftiger Kritik ausgesetzt: Nicht wenige Stimmen aus dem Weltfussball fordern seinen Abgang an der Spitze des Verbandes.
Jetzt meldet sich mit Richard Masters ein weiterer Kritiker: In einem Interview mit der «BBC» findet der Chef der englischen Premier League klare Worte!

Mit der Idee, Anteile der WM an Investoren zu verkaufen, habe die Fifa den «Selbstzerstörungsknopf» gedrückt. Für Masters ist klar: Bei der Suche nach Lösungen müsse man die daraus resultierenden Folgen berücksichtigen.
Losgelöst von der Personalie Gianni Infantino seit die Fifa «eine gemeinnützige Organisation. Sie sollte diesen Wettbewerb eigentlich treuhänderisch für die Zukunft des Fussballs verwalten», so der Brite. WM-Anteile zu verkaufen solle von der Fifa daher nie in Erwägung gezogen werden.

Noch hat sich kein Gegenkandidat für Infantino gefunden. Die Bewerbungsfrist läuft am 18. November ab. Gianni Infantino, seit 2016 Präsident der Fifa, hat bereits erklärt, dass er erneut kandidieren werde.
Richard Masters hofft, dass sich bis dann ein «Kandidat der Einheit» finden lasse. Mit diesem sollen dann «gemeinsam positive Veränderungen beim Weltverband» vorangetrieben werden.












