Schweizer Nati: Amdouni «in Topform» – und bald neben Embolo?
In Abwesenheit von Breel Embolo macht Zeki Amdouni Werbung in eigener Sache. Der Genfer überzeugt Trainer Murat Yakin in der Schweizer Nati auch defensiv.

Das Wichtigste in Kürze
- Zeki Amdouni hat in drei Nations-League-Partien drei Tore geschossen.
- Von Nati-Trainer Murat Yakin gibt es Lob – der Stürmer befinde sich in Topform.
- Im Sommer entschied sich Amdouni für einen Verbleib bei Burnley und kommt nun auf viel Einsatzzeit.
Nach drei Siegen in der Nations League steht die Schweiz kurz vor dem Aufstieg in die höchste Liga. Wichtiger Baustein der Nati war bislang Zeki Amdouni. Der 25-Jährige kommt durch das Fehlen von Breel Embolo zu viel Einsatzzeit – und liefert: Drei der acht Nati-Tore gehen auf das Konto des Genfers.
Die starken Leistungen des dribbelstarken Stürmers fallen natürlich auch Trainer Murat Yakin auf. An der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Nordmazedonien wird Yakin auf Amdouni, der neben ihm sitzt, angesprochen.

«Wir kennen die Qualitäten und Stärken von Zeki, nicht nur die offensiven. Was mich auch erfreut, ist seine Defensivarbeit», schwärmt der Coach.
Amdouni sei «extrem schnell in der Umschaltphase», mannschaftsdienlich und habe trotzdem die «nötige Torgefahr». Nach überstandener Verletzung befinde sich der Stürmer «wieder in Topform», so Yakin.
Mit Blick auf den Zusammenzug im November stellt sich die Frage: Könnte Amdouni auch mit Embolo zusammenspielen? «Je nach Gegner und Statik ist das absolut möglich», antwortet Yakin. Amdouni sei auch hinter einem Stossstürmer einsetzbar – ob Embolo, Boteli oder Itten.
Auf der 9 oder 10 – wo spielt Amdouni lieber? «Neuneinhalb», antwortet der Burnley-Spieler mit einem Schmunzeln auf eine entsprechende Frage. Es gefielen ihm beide Positionen – «je näher am Tor, desto besser».

Nach dem Abstieg aus der Premier League im Sommer entschied sich Amdouni, bei Burnley zu bleiben.
An der Pressekonferenz erklärt der frühere Lausanne- und Basel-Akteur die Gründe. «Bei Burnley zu bleiben war eine gute Entscheidung, weil es ein Club ist, den ich kenne. Der Club wollte, dass ich bleibe», so Amdouni. Für ihn sei in dieser Saison – gerade nach der schweren Verletzung – Spielzeit das Wichtigste.
Bei Burnley in der englischen Championship kriegt er diese. Gleiches gilt aktuell auch für die Schweizer Nati, die er in Richtung Aufstieg in Liga A führt.












