Weiter Unterstützung für FIFA-Chef Infantino aus Afrika
Der afrikanische Fussballverband unterstützt Gianni Infantino einstimmig. Die Länder stehen weiterhin hinter dem umstrittenen Fifa-Präsidenten.

Das Wichtigste in Kürze
- Der afrikanische Fussballverband CAF steht weiterhin hinter Gianni Infantino.
- Er begrüsst die Erklärung des Präsidenten und von Generalsekretär Grafström einstimmig.
- Die Uefa hingege erklärt, dass das Vertrauen verloren gegangen sei.
FIFA-Präsident Gianni Infantino kann sich in der Krise um den gescheiterten Investorenplan weiterhin der Unterstützung aus Afrika sicher sein.
Das Exekutivkomitee des afrikanischen Fussball-Dachverbandes CAF begrüsst einstimmig die Erklärung von Infantino und Mattias Grafström, dem Generalsekretär des Weltverbandes. Dies teilte die afrikanische Föderation auf der Plattform X mit.

Zuvor hatte es eine Sitzung in Marokkos Hauptstadt Rabat gegeben, an der neben Infantino auch Grafström sowie weitere ranghohe Mitarbeiter der FIFA teilgenommen hatten.
In einer von Infantino und Grafström unterzeichneten Erklärung gestehen beide zwar Fehler ein, drohen nach dem Scheitern des Investorenprojekts aber auch mit Konsequenzen.
Uefa: Vertrauen in Infantino ist verloren gegangen
Die Europäische Fussball-Union teilte hingegen daraufhin mit, die Drohung, vorerst nicht mehr an FIFA-Wettbewerben teilzunehmen, bleibe bestehen.
Es seien nicht die Voraussetzungen erfüllt, um sie zurückzunehmen. Das Vertrauen in Infantino sei verloren gegangen, hiess es in der UEFA-Stellungnahme.
Die nach nur wenigen Tagen am Samstag wieder zurückgenommenen Pläne hatten zu einer Welle der Kritik und zu Rücktrittsforderungen an Infantino geführt.
Geplant war, rund 20 Prozent der Anteile an dem neu zu gründenden Tochterunternehmen FIFA Forward Enterprise (FFE) zu veräussern, dessen Wert zunächst auf insgesamt 20 Milliarden Dollar festgelegt war. Die FFE hätte die kommerziellen Rechte an den FIFA-Wettbewerben wie der Männer- und Frauen-WM sowie der Club-WM gebündelt.














