Gianni Infantino

    Gianni Infantino: Fussball-Zwerge stellen sich hinter den Fifa-Boss

    Pascal Moser
    Pascal Moser

    Nyon,

    Nach der Krisensitzung am Mittwoch zeigt sich die Fifa guter Dinge. Aus Asien erhält Gianni Infantino Zuspruch von zwei Verbänden.

    Gianni Infantino
    Gianni Infantino sprach am Mittwoch am Krisengipfel der Fifa. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bleibt Gianni Infantino im Amt des Fifa-Präsidenten?
    • Immer mehr Verbände sprechen sich für oder gegen den Schweizer aus.
    • Seine Befürworter kommen eher aus Ländern mit weniger sportlichem Erfolg.

    Die Luft für Gianni Infantino an der Spitze der Fifa wird immer dünner. Sein Vorhaben, die Weltmeisterschaft teils zu privatisieren, ist krachend gescheitert. Infantinos Chefberater tritt aus seinem Amt zurück, viele Verbände sprechen gegen die Schweizer aus.

    Nach dem Krisengipfel in Rabat am Mittwoch zeigt sich der Fussball-Weltverband dennoch guter Dinge. Die Fifa-Spitze stellt sich hinter ihren umstrittenen Präsidenten.

    Mongolei und die Philippinen unterstützen Gianni Infantino

    Während mehrere europäische Verbände gegen eine Wiederwahl Infantinos sind, machen andere das Gegenteil. So erhält der Walliser die Unterstützung vom Verband der Mongolei und den Philippinen. Dafür bedankt sich der Fifa-Boss in seiner Instagram-Story.

    Gianni Infantino
    Der philippinische Verband stellt sich hinter Gianni Infantino. - Instagram

    Kommenden März will Infantino seine vierte und damit letzte Amtszeit als Präsident antreten. Nach dem misslungenen Investitions-Plan scheint dieses Vorhaben jedoch gefährdet.

    Ist Gianni Infantino als Fifa-Boss noch tragbar?

    Aber: Der 56-Jährige kann besonders aus Afrika auf die Unterstützung diverser Verbände zählen. Die Gründe dafür sind finanzieller Natur.

    Einem Bericht der «Times» zufolge habe Infantino WM-Gastgeber Marokko den Final in vier Jahren angeboten. Im Gegenzug erwartet er bei der Wiederwahl die Stimme des nordafrikanischen Landes.

    Böse Zungen würden einen solchen Deal vielleicht sogar als korrupt deklarieren ...

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    Kommentare

    User #4873 (nicht angemeldet)

    Der gehört ins Gefängnis und sonst niergends anderswo hin. Aber wenn ihr eine saubere FIFA wollt müssen alle weg. Ohne radikale Säuberung in der FIFA geht das korrupte Theater weiter und wird den Fussball zerstören. Es darf auch niemehr eine WM in einem Land wo die Todesstrafe hat gespielt werden. Russland und diese WM waren genug.

    User #5076 (nicht angemeldet)

    Jetzt fängt der schon wieder mit Versprechungen an. Dabei hat er noch soviele Schulden. Was hat er denn für ein verwirrendes Gewurstel?

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