FC Thun feiert in EL-Quali souveränen Heimsieg gegen Isländer
Der FC Thun nimmt Kurs in Richtung Europa. In der Qualifikation zur Europa League gewinnt der Schweizer Meister das Hinspiel gegen Vikingur Reykjavik mit 3:0.

Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Thun gewinnt sein Heimspiel gegen Vikingur Reykjavik mit 3:0.
- In der Startphase betreiben die Thuner Chancenwucher – und treffen trotzdem zweimal.
Der Schweizer Meister geht einen grossen Schritt in Richtung europäischer Gruppenphase. Im Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde in der Europa League gewinnt der FC Thun mit 3:0 gegen Vikingur Reykjavik.
FC Thun überrollt Reykjavik in Anfangsphase
Nach der Klatsche im Derby gegen YB zeigt Thun im Heimspiel gegen Reykjavik sofort ein anderes Gesicht: Schon in den ersten zehn Minuten haben die Thuner mehrere Grosschancen. Maier, Labeau und Matoshi prüfen Fridriksson.

Nachdem der Goalie auch eine Grosschance von Gutbub vereitelt, fällt das 1:0 doch: Der anschliessende Eckball bringt ein Kopfball-Tor von Captain Bamert. Und nur kurze Zeit später trifft Labeau zum 2:0.
Thuner im VAR-Glück
Lange wird eine Offside-Position geprüft, aber auch der zweite Treffer bleibt bestehen. Und Thun hat gleich nochmal VAR-Glück: Das vermeintliche Anschlusstor von Thordarson wird aberkannt, weil Bürgy im Vorfeld gefoult wurde.

Weitere Chancen der Thuner vor der Pause bleiben ungenutzt: Allen voran Labeau scheitert immer wieder an Fridriksson. Die zweite Halbzeit verläuft etwas ausgeglichener, weiter ist der Schweizer Meister aber gefährlicher.
Bis sich ein Isländer in der 85. Minute plötzlich ein Herz fasst: Sein wuchtiger Distanzschuss klatscht an den Pfosten. Auch Heule und Goalie Steffen müssen in hoher Not noch einmal retten, mit etwas Glück hält Thun das 2:0.
Doch dann kommt es sogar noch besser: Fabio Saiz trifft mit einem traumhaften Distanzschuss. Ein Thuner nimmt dem Goalie die Sicht, ein mögliches Offside wird aber nicht geahndet. Die Isländer sind ausser sich, während Thun einen 3:0-Heimsieg feiert.













