FC St.Gallen gewinnt in ECL-Quali in Tiraspol 3:1
Der FC St.Gallen erspielt sich in der dritten Quali-Runde der Conference League eine tolle Ausgangslage: Bei Sheriff Tiraspol gelingt ein 3:1-Hinspiel-Sieg.

Das Wichtigste in Kürze
- Der FC St.Gallen holt sich einen 3:1-Auswärtssieg gegen Sheriff Tiraspol.
- Beide Teams erzielen Offside-Tore und treffen die Torumrandung – Tore fehlen lange.
- Doch Hunziker, Frokaj und Witzig erzielen Tore für einen erfolgreichen St.Galler Abend.
Der FC St.Gallen gewinnt das Hinspiel in der 3. Runde der Conference-League-Qualifikation auswärts bei Sheriff Tiraspol. Durch einen 3:1-Erfolg in Moldau holt sich das Maassen-Team eine gute Ausgangslage für das Heimspiel in einer Woche.
Grosse Chancen auf beiden Seiten
Früh liegt der Ball im Tor: Torschütze Baldé befand sich aber in einer Offside-Position. In der Folge sind die Gastgeber plötzlich gefährlicher. Ruiz muss in höchster Not retten, dann scheitert Sheriff-Stürmer Koné an der Latte.

Die Defensive der Ostschweizer wirkt nicht immer stilsicher, hält sich aber schadlos. In der eigenen Offensive sorgt Owusu mit mehreren Abschlüssen für Gefahr. Kurz vor der Pause scheitert dann auch Baldé noch an der Latte.
Joker Hunziker sticht
Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit gleicht Tiraspol die Offsidetor-Bilanz aus: Koné stand zu weit vorne. Die St.Galler wiederum erhöhen ihr Aluminium-Score: Owusu trifft den Pfosten.
Dann hat Enrico Maassen das goldene Händchen: Er bringt Hunziker ins Spiel, der eine Minute später zum 1:0 einnickt. Grosse Freude auch bei den mitgereisten Fans: In einem sonst weitgehend leeren Stadion machen die St.Galler im Gästesektor mächtig Stimmung.

Und die Anhänger dürfen gleich nochmal jubeln: Frokaj nimmt eine Flanke im Strafraum mit der Brust an und haut den Ball im Fallen volley in die Maschen.
Plötzlich sieht das Resultat phänomenal aus, wirklich stilsicher wirken die Espen aber noch immer nicht. Einmal kann Okoroji in höchster Not per Grätsche retten. Dann aber fällt das Anschlusstor: Frokaj spielt im eigenen Strafraum dem Gegner in die Füsse, Pineda trifft.
Doch auch die St.Galler haben noch einen im Köcher: Witzig trifft von ausserhalb des Strafraums mit einem wuchtigen Distanzschuss sehenswert zum 3:1.












