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    FIFA-Spitze stellt sich hinter Infantino

    Keystone-SDA
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    Morokko,

    Die Fifa-Spitze stellt sich nach einer Notfallsitzung hinter Gianni Infantino. Man werde Angriffe auf die Integrität nciht dulden.

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    Gianni Infantino steht in der Kritik. Die Spitze des Weltverbands stellt sich aber hinter den Walliser. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Fifa-Spitze stellt sich hinter Gianni Infantino.
    • Gleichzeitig gibt sie in Bezug auf die WM-Investorenpläne Fehler zu.
    • Derweil sorgt ein weiterer Bericht für Wirbel.

    Die Fifa-Spitze hat sich nach heftiger Kritik an den Investorenplänen Gianni Infantinos demonstrativ hinter den Präsidenten gestellt. Angriffe auf die Integrität der Fifa werde der Weltverband nicht dulden, teilte die Fifa-Führung mit.

    Die Führungsspitze des Fussball-Weltverbandes um den schwer in die Kritik geratenen Schweizer Fifa -Chef Gianni Infantino hat nach einer Notfallsitzung in der marokkanischen Hauptstadt Rabat Einigkeit demonstriert.

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    FIFA-Generalsekretär Mattias Grafström stellt sich hinter Gianni Infantino. - keystone

    Fifa-Generalsekretär Mattias Grafström und die anwesenden Mitglieder des Management-Boards hätten Infantino «ihre uneingeschränkte Unterstützung» bekräftigt, «als den einzigen Amtsträger, der von den 211 FIFA-Mitgliedsverbänden gewählt wurde», hiess es in einer Mitteilung.

    Umgekehrt habe Infantino seine volle Unterstützung für Generalsekretär Grafström bekräftigt. Der Schwede Grafström hatte zuletzt angesichts des gescheiterten Plans zum Verkauf von WM-Rechten an Investoren in einer internen Mail an Fifa-Mitarbeiter noch eine «traurige und tadelnswerte Reihe von Ereignissen» sowie einen «Aufruhr» beklagt.

    Fifa räumt Fehler ein

    Die Fifa räumte in ihrer Mitteilung Fehler bei den Investorenplänen von Präsident Gianni Infantino. Es herrsche Einigkeit darüber, dass es nicht beabsichtigt gewesen sei, dem Fifa -Rat und den Fifa -Mitgliedsverbänden «das Gefühl zu geben, vom Prozess ausgeschlossen zu sein, und dass der Prozess anders hätte gehandhabt werden sollen», hiess es in der Mitteilung weiter.

    Infantino hatte zuletzt für eine Welle der Empörung in der Fussball-Welt gesorgt, als seine Pläne bekannt wurden, Teile der kommerziellen Rechte an Fifa -Wettbewerben wie der WM an private Investoren zu verkaufen.

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    Die Fifa hielt eine Notfallsitzung in Marokko ab. - keystone

    Der Fifa -Chef lenkte zwar ein und verwarf die Idee – dennoch formiert sich vor allem in Europa heftiger Widerstand gegen ihn. Die aktuelle Krise könnte das Ende von Infantinos inzwischen zehnjähriger Amtszeit als Fifa -Präsident bedeuten.

    Mit Blick auf die harsche Kritik teilte der Weltverband mit: «Die Fifa wird keinerlei Angriffe auf ihre Integrität dulden und alle erforderlichen Massnahmen ergreifen, um ihren Ruf zu verteidigen.»

    Bericht der «Times» sorgt für Wirbel

    Zuvor hatte ein Bericht der «Times» noch für weiteren Wirbel gesorgt. Die Zeitung schrieb, dass Infantino Marokko die Austragung des WM-Endspiels 2030 versprochen habe, was Fussball-Weltverband umgehend dementiert wurde.

    Laut «Times» solle nach dem Willen des stark in der Kritik stehenden Fifa-Bosses das Finale im neuen Hassan II Stadium mit 115’000 Plätzen in Casablanca stattfinden solle.

    Soll Fifa-Boss Gianni Infantino abgesetzt werden?

    Dies wäre ein grosser Affront gegen Spanien und damit auch Europa, das in den letzten Tagen Infantino nach dem umstrittenen und inzwischen verworfenen Investorendeal harsch attackiert hatte.

    Spanien trägt zusammen mit Portugal und Marokko die WM 2030 aus. Dazu finden die ersten drei Spiele in Südamerika (Uruguay, Argentinien und Paraguay) statt.

    «Es ist falsch und irreführend zu behaupten, der Fifa-Präsident habe irgendein Versprechen bezüglich der Austragung des Finales der Fifa-Fussball-Weltmeisterschaft 2030 abgegeben. Eine Entscheidung wird von der Fifa zu gegebener Zeit getroffen», teilte der Weltverband auf dpa-Anfrage mit.

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    Kommentare

    User #4873 (nicht angemeldet)

    Der gehört ins Gefängnis und sonst niergends anderswo hin. Aber wenn ihr eine saubere FIFA wollt müssen alle weg. Ohne radikale Säuberung in der FIFA geht das korrupte Theater weiter und wird den Fussball zerstören. Es darf auch niemehr eine WM in einem Land wo die Todesstrafe hat gespielt werden. Russland und diese WM waren genug.

    User #5076 (nicht angemeldet)

    Jetzt fängt der schon wieder mit Versprechungen an. Dabei hat er noch soviele Schulden. Was hat er denn für ein verwirrendes Gewurstel?

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