Donald Trump drängt sich auch zu den Spaniern aufs Siegerfoto
Donald Trump und Gianni Infantino sind vor der Siegerehrung ausgepfiffen worden. Danach sorgte Trump mit einem komischen Bühnen-Auftritt für Kopfschütteln.

Das Wichtigste in Kürze
- Trump & Infantino wurden bei der Final-Zeremonie vom Publikum ausgepfiffen.
- Nach der Pokalübergabe blieb Trump für die Siegerfotos einfach auf der Bühne stehen.
- Erst Infantino lockte den US-Präsidenten schliesslich lachend von der Bühne weg.
Es sollte offenbar ihre grosse Show werden. Doch Donald Trump und Infantino wurde am Sonntagabend klar gemacht, dass sie sich während der WM 2026 wenig Freunde machten. Vor der Siegerehrung für den neuen Fussball-Weltmeister Spanien wurden sie nämlich von grossen Teilen des Publikums ausgepfiffen,.
Als der US-Präsident und der Fifa-Chef den Rasen des Finalstadions von East Rutherford betraten, hallte ein Pfeifkonzert durchs Stadion. Wenig später überreichten die beiden um 18.43 Uhr Ortszeit gemeinsam den goldenen WM-Pokal an Spaniens Kapitän Rodri.
Und dann wurde es richtig zum Fremdschämen: Statt die Bühne den frischgebackenen Weltmeistern zu überlassen, blieb Trump einfach stehen. Die spanischen Spieler warteten sichtlich irritiert, bis der US-Präsident endlich Platz machen würde. Rodri hielt den Pokal in der Hand, traute sich aber offenbar nicht, ihn hochzustemmen, solange Trump noch im Bild stand.
Erst als klar wurde, dass der Präsident keine Anstalten machte, zu gehen, griff sein Buddy Infantino ein: Der Fifa-Chef ging lachend auf Trump zu und geleitete ihn schliesslich von der Bühne. So konnten die Spanier endlich ungestört feiern. Brisant: Trotz des Eingreifens von Infantino ist der US-Präsident in zahlreichen Siegerfotos am Seitenrand zu erkennen.
Trump setzt sich nicht zum ersten Mal in Szene
Ganz neu ist das Bild derweil leider nicht. Schon bei der Klub-WM im vorigen Sommer hatte Trump nach dem Finalsieg die Trophäe übergeben. Auch dabei gab es für die Zuschauer genügend Grund sich fremdzuschämen.
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Als Chelsea-Kapitän Reece James den Pokal in den Händen hielt, blieb Trump einfach auf der Bühne stehen. Reece schaute den US-Präsidenten fragend an und reckte die Trophäe schliesslich jubelnd in die Höhe. Donald Trump stand derweil inmitten der Chelsea-Profis und feierte mit.
Schon vor Anpfiff gab es Pfiffe für Donald Trump
Für Donald Trump war es im 104. und letzten Spiel der erste Stadionbesuch bei dieser WM. Trump sass auf der Ehrentribüne auf Höhe der Mittellinie zwischen seiner Ehefrau Melania und Infantino hinter Plexiglas.
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Als ihn die TV-Kameras vor Anpfiff einfingen, verhinderte zwar die Spiegelung einen klaren Blick auf die Prominenz. Dennoch entbrannte im Stadion ein erstes lautstarkes Pfeifkonzert. Zahlreiche Fans buhten den US-Präsidenten aus.
Trump will eine weitere WM in den USA
Übrigens hatte Trump noch vor dem WM-Finale angekündigt, er wolle das Turnier «sofort» wieder in die USA holen zu wollen. Beim TV-Sender «Fox» sagte der US-Präsident in Richtung von seinem Buddy Infantino: «Wir müssen das wiederholen, und zwar, solange ich noch da bin. Hörst du das, Gianni.»
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Trump hatte bereits zuvor eine erneute Bewerbung seines Landes für eine WM angekündigt. Dies wird erst für das Turnier im Jahre 2038 möglich sein. Die nächste WM findet in Spanien, Portugal und Marokko sowie mit jeweils einem Spiel in Argentinien, Paraguay und Uruguay statt. 2034 ist Saudi-Arabien der alleinige Ausrichter.



























