Trump droht: Niedrigerer Leitzins oder Handelstopp mit Ländern

    Keystone-SDA
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    US-Präsident Donald Trump droht mit einem Handelsstopp mit bestimmten Ländern, sollte die US-Notenbank Federal Reserve ihre Geldpolitik nicht lockern. «Senkt die Zinsen, oder ich breche den Handel mit Ländern ab, mit denen wir ein Defizit haben», schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

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    US-Präsident Donald Trump droht mit einem Handelsstopp mit bestimmten Ländern, sollte die US-Notenbank Federal Reserve ihre Geldpolitik nicht lockern. - keystone

    Trump argumentierte, dass der Arbeitsmarkt deutlich stärker gewachsen sei als gedacht und dies ausreiche, um geringere Zinsen zu legitimieren. Ökonomen merken allerdings an, dass ein starker Arbeitsmarkt die Lohnentwicklung und damit auch die Inflationsgefahren verstärken kann.

    Trump liess aussen vor, dass die Inflation in seinem Land seit mehr als fünf Jahren über dem von der Fed angestrebten Ziel von 2 Prozent liegt. Der US-Präsident liess zudem offen, welchen Zusammenhang er zwischen gewünschter Zinssenkung in den USA und dem Handelsdefizit mit einigen Ländern sieht.

    Die Schweiz ist auch im Visier des US-Präsidenten, wenn es um das Handelsdefizit geht. Dies hatte Trump Anfang August einmal mehr klar gemacht. Damals drohte er in einem Interview mit einem Importstopp für Schweizer Uhren und andere Waren. Damit könnten die USA ihr Handelsdefizit mit der Schweiz auf einen Schlag beseitigen.

    Niedrigere Zinsen können dafür sorgen, dass Unternehmen schneller wachsen. Zugleich heizen sie die Inflation an. Fed-Chef Kevin Warsh hatte jüngst klargemacht, dass er der Preisstabilität eine höhere Priorität einräumt, und sich zu höheren Zinsen bereit gezeigt. Kommende Woche Freitag werden neue Inflationszahlen in den USA veröffentlicht.

    Zuvor hatte das US-Arbeitsministerium einen überraschend starken Arbeitsmarktbericht für den August vorgelegt. So stieg die Beschäftigtenzahl um 162'000 – Volkswirte hatten im Schnitt lediglich mit 55'000 zusätzlichen Stellen gerechnet. Im Juli hatte der Arbeitsmarkt noch enttäuscht.

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    Kommentare

    User #1642 (nicht angemeldet)

    Soll er doch! Mal schauen, wie lange es dauert bis die USA dann nach Produkten schreien, die dank Trump nicht mehr eingeführt werden dürfen.

    User #2670 (nicht angemeldet)

    Wenn die CH nicht spurt werden die Handelsbeziehungen abgebrochen, na dann wenn es nicht freiwillig geschieht dann halt unter Zwang, aber holt vorher das Gold zurück und tätigt bloss keine freiwilligen Vorauszahlungen mehr für etwas das wir nie erhalten werden!

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