Donald Trump freut sich über Harrys und Meghans Wegzug aus den USA
Kaum sind sie weg, schiesst Donald Trump neue Giftpfeile in Richtung Harry und Meghan. Ihr Umgang mit der Königsfamilie sei «furchtbar respektlos».

Das Wichtigste in Kürze
- Donald Trump kritisiert Harrys und Meghans Umgang mit der britischen Königsfamilie.
- Das Sussex-Paar hätte ihre Verwandten «mit grosser Respektlosigkeit behandelt».
- Beim US-Präsidenten ist die Freude an ihrer Grossbritannien-Rückkehr deshalb gross.
Die Zelte in Montecito sind abgebrochen – einer aber weint Prinz Harry (41) und seiner Familie keine Träne nach: Donald Trump (80).
Am Rande einer Pressekonferenz im Oval Office am Mittwoch äussert sich der US-Präsident zur Rückkehr der Sussex' nach Grossbritannien. Dabei wird schnell klar: Vermissen wird er die vierköpfige Familie nicht.
Im Gegenteil: Die Ankündigung, die vor zwei Wochen für Wirbel sorgte, trieb Trump offenbar ein Schmunzeln ins Gesicht. «Ich freue mich darüber», sagt der US-Präsident nach Angaben des «Guardian» bei einer Fragerunde mit Vertretern der Reisebranche. Nach einem Gelächter wird er deutlich: «Ich war kein Fan.»
Donald Trump: «Furchtbar respektlos verhalten»
Warum er mit den pflichtbefreiten Royals ein Problem hat? Die Antwort liegt in seiner eigenen Beziehung zum britischen Königshaus.
Trump betont einerseits die «sehr gute Beziehung» zu Queen Elizabeth II. (†2022). Man kannte und verstand sich gut. Auch zu König Charles III. (77) pflegt er ein freundschaftliches Verhältnis. Auch ihn kenne Trump schon lange. «Er ist grossartig, ein grossartiger Typ», schwärmt der US-Präsident vom britischen Monarchen.

Deutlich härter fallen die Worte aus, wenn er auf Harry und Ehefrau Meghan Markle (45) zu sprechen kommt. Schon öfter machte er deutlich, was er von beiden hält – nämlich nichts. Geändert hat sich daran nichts.
Das Paar hätte die königliche Familie «mit grosser Respektlosigkeit behandelt», so Trump am Rande der Pressekonferenz. «Das hat mir nicht gefallen.» Besonders die Herzogin nimmt er scharf ins Visier: «Mir gefiel nicht, wie sie sich verhalten hat. Ich fand, sie hat sich gegenüber der Queen und König Charles furchtbar respektlos verhalten.»

An seiner Stelle hätte der Palast nun anders reagieren sollen: «Wenn ich die königliche Familie wäre, hätte ich sie nicht wieder aufgenommen.»
Dabei reicht die Fehde zwischen den beiden bereits zehn Jahre zurück. Während seines Wahlkampfs im Herbst 2016 bezeichnete Meghan den künftigen Präsidenten als «spalterisch» und «frauenfeindlich». Worte, die sich Trump nicht gefallen liess. Ihre Wortwahl hielt er damals für «böse».
Offene Fragen nach Rückkehr
Prinz Harry und Ehefrau Meghan waren letzte Woche mit ihren Kindern Archie (7) und Lilibet (5) nach sechs Jahren in den USA nach Grossbritannien zurückgekehrt. Dort will sich die Familie Berichten zufolge für einen «längeren Zeitraum» aufhalten. Wie lange und wo genau steht bislang nicht fest.

Eine Rückkehr ins britische Königshaus gilt jedoch als ausgeschlossen. Harry und Meghan leben in Grossbritannien weiterhin als nicht-arbeitende Royals und werden entsprechend auch keine royalen Pflichten erneut aufnehmen, hiess es.
Ein weiterer Diskussionspunkt dreht sich um die Frage nach der Finanzierung der Sicherheit. Ob der Steuerzahler für den Personenschutz der Sussex-Familie aufkommen muss, ist bislang unklar.
















