Donald Trump

    Kuba reagiert scharf auf Drohungen von Donald Trump

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    Cuba,

    Nach Äusserungen von US-Präsident Donald Trump über eine mögliche Übernahme Kubas hat Präsident Miguel Díaz-Canel eine Warnung ausgesprochen.

    kuba trump
    Miguel Díaz-Canel, Präsident von Kuba, kündigt Widerstand gegen Pläne von Donald Trump an. - keystone

    Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel hat auf US-Drohungen scharf reagiert.

    «Jeder externe Angreifer wird auf unüberwindlichen Widerstand stossen», schrieb Díaz-Canel auf X, berichtet der «Tagesspiegel».

    Wird Trump mit Kuba gleich vorgehen wie mit Venezuela?

    Trump hatte zuletzt angedeutet, Kuba «in irgendeiner Form zu übernehmen» oder zu «befreien».

    Trump provoziert Kuba mit Übernahmeplänen

    Der US-Präsident liess am Montag vor Journalisten verlauten, dass er faktisch alles mit Kuba machen könne, meldet das «ZDF».

    Washington betrachtet Präsident Díaz-Canel nicht als geeignet, um die von Trump gewünschten wirtschaftlichen und politischen Veränderungen voranzutreiben. Aussenminister Marco Rubio forderte angesichts der Wirtschaftskrise einen politischen Neuanfang.

    «Die Verantwortlichen wissen nicht, wie sie das lösen können. Also müssen neue Leute übernehmen», sagte er.

    Wirtschaftskrieg und Energieblockade verschärfen Situation

    Trump hat die venezolanischen Öllieferungen nach Kuba blockiert, die wichtigste Energiequelle des Landes, berichtet die «Berliner Zeitung».

    Ein US-Handelsembargo gegen Kuba ist seit mehr als 60 Jahren in Kraft, berichtet das «ZDF».

    Kuba leidet unter massiven Stromausfällen und extremer wirtschaftlicher Not. Díaz-Canel wertet diese Massnahmen als systematische wirtschaftliche Erstickung des Staates.

    Havanna bleibt trotz Druck standhaft

    Die kubanische Regierung erklärt, nicht bereit zu sein, ihre Souveränität aufzugeben, meldet «Euronews».

    Donald Trump
    Trump hatte zuletzt angedeutet, Kuba «in irgendeiner Form zu übernehmen» oder zu «befreien». - keystone

    Díaz-Canel prangerte an, dass Washington «fast täglich öffentlich damit droht, die verfassungsmässige Ordnung gewaltsam zu stürzen».

    Parallel führen Havanna und Washington Gespräche miteinander. Dies haben laut dem «Tagesspiegel» beide Seiten bestätigt.

    Kommentare

    User #5219 (nicht angemeldet)

    Trump verhält sich wie Netanjahu, immer mehr Länder zu attackieren, Unschuldige zu töten und mehr zugunsten zu eigenen Familien und den Reichen später zu investieren!!! Traurige herzlose Welt😥.

    User #3718 (nicht angemeldet)

    Dieser Trump ist kaum noch zu stoppen, als hätte er nicht schon genug Schaden angerichtet, der Typ wird mir langsam unheimlich!

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