Donald Trump

    Wegen Donald Trump: Viele Kanadier meiden Reisen in die USA

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    Bern,

    Immer weniger Kanadier reisen seit Donald Trumps zweiter Amtszeit in die USA: 2025 sank die Zahl der Reisenden um 23,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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    Donald Trump bei seiner Rückkehr von Cape Carneval. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach Trumps zweiter Amtszeit meiden viele Kanadier laut Behörden Reisen in die USA.
    • 2025 reisten 7,1 Millionen Kanadier weniger in die USA als im Vorjahr.
    • Stattdessen stiegen Inlandsreisen und Reisen in andere Länder deutlich an.

    Viele Kanadier meiden seit dem zweiten Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump laut kanadischen Behörden Reisen in die benachbarten USA. Die Vereinigten Staaten seien lange Zeit Kanadas wichtigstes internationales Reiseziel gewesen, «nach dem Regierungswechsel in den USA Anfang 2025 und der Einführung der «America First»-Politik änderten sich die Reisepläne der Kanadier jedoch abrupt«, hiess es von Kanadas Statistikbehörde. I

    m Jahr 2025 reisten 7,1 Millionen Menschen weniger in die USA als 2024. Das sei ein Rückgang um 23,5 Prozent. Gleichzeitig seien Reisen im Inland und in andere Länder in vergleichbarem Masse angestiegen. Daten aus diesem Jahr legten nahe, dass sich dieser Trend verstetige. Die Reiseausgaben für Besuche in den USA sind laut der Behörde 2025 um 3,3 Milliarden auf insgesamt 18,8 Milliarden kanadische Dollar gesunken.

    Warst du schon einmal in den USA?

    Das US-Handelsministerium gibt an, dass 2024 rund 20,2 Millionen internationale Besucher aus Kanada in die USA gereist seien. 2025 seien es 16 Millionen gewesen. Die Zahlen sind nur eingeschränkt vergleichbar, da beide Behörden unterschiedliche statistische Konzepte verwenden.

    Die Beziehungen zwischen Kanada und den USA haben sich seit dem Amtsantritt Trumps deutlich verschlechtert. Auslöser sind unter anderem neue Zölle, wiederholte Drohungen des US-Präsidenten gegen Kanada sowie seine mehrfach geäusserte Idee, das Nachbarland zum 51. Bundesstaat der USA zu machen. Als Reaktion auf US-Zölle entfernten viele kanadische Provinzen etwa amerikanischen Alkohol aus den Regalen und riefen Verbraucher zum Kauf heimischer Produkte auf.

    Kommentare

    User #4410 (nicht angemeldet)

    Nun.zu sagen es sind Amerikaner die gewaehlt haben...somit muss man die Amerikaner hinterfragen. Ich persoenlich mag die Amerikaner nicht so....es gibt Ausnahmen. Die Ueberheblichkeit und zugleich viel primitives ist nicht mein.

    User #5327 (nicht angemeldet)

    Ich meide dieses Land schon seit November '24.

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