Elon Musk

    Elon Musk droht Trump mit neuer Partei

    Samantha Reimer
    Samantha Reimer

    USA,

    Elon Musk kritisiert Trumps Steuergesetz scharf und droht, Abgeordnete zu bestrafen. Er plant eine neue Partei, während Trump mit Subventionsprüfungen kontert.

    Elon Musk
    Einst eng mit dem Präsidenten, nun eher ein Gegenspieler: Elon Musk. (Archivbild) - dpa

    Der Tech-Milliardär Elon Musk hat seine Kritik am Steuer- und Ausgabengesetz von US-Präsident Donald Trump erneut verschärft. Musk bezeichnete das Gesetz auf seiner Plattform X als «völlig verrückt und zerstörerisch».

    Elon Musk droht mit neuer Partei

    Er kündigte laut «Zeit» an, Abgeordnete abzuservieren, die das Gesetz trotz gegenteiliger Wahlversprechen unterstützen. Musk wirft den Republikanern auch vor, die Staatsverschuldung massiv zu erhöhen und spricht von einem «Ein-Parteien-Land».

    Er fordert die Gründung einer neuen politischen Partei, die sich wirklich um die Menschen kümmert. In einer Umfrage auf X sprachen sich laut «Spiegel» 80 Prozent der Teilnehmer für eine neue Partei aus.

    elon musk
    Nun schiesst der Unternehmer regelmässig auf seiner Plattform X gegen den US-Präsidenten. - keystone

    Die Entfremdung zwischen Elon Musk und Trump hat sich damit weiter verschärft.

    Trump kontert mit Streichung von Subventionen

    Trump reagierte auf Musks Kritik mit einer Drohung, die staatlichen Subventionen für Musks Unternehmen wie Tesla und SpaceX zu überprüfen. Er behauptete, Musk profitiere mehr als jeder andere von staatlicher Unterstützung.

    Zudem müsste er ohne diese Hilfe seine Firmen wohl schliessen und nach Südafrika zurückkehren, so laut «Tagesschau». Musk war früher ein enger Berater Trumps und unterstützte dessen Wahlkampf mit fast 300 Millionen Dollar.

    Doch nun steht er mit dem Präsidenten im offenen Konflikt.

    Tesla-Chef kritisiert Steuergesetz scharf

    Musk warnt, dass das Gesetz die Einsparungen zunichtemache, die er durch seine Arbeit bei der Regierungsbehörde Doge erzielt habe. Die Republikaner sorgen sich, dass der Streit mit Musk ihre Chancen bei den Kongresswahlen 2026 beeinträchtigen könnte.

    Glaubst du, Musk macht seine Drohung war?

    Auch die Tesla-Aktien reagierten mit starken Kursschwankungen auf die politische Auseinandersetzung. Das Gesetz sieht unter anderem eine Verlängerung von Steuersenkungen vor und erhöht die Ausgaben für Militär, Grenzschutz und Trumps Wahlversprechen.

    Einsparungen sollen laut «Zeit» bei der staatlichen Krankenversicherung, Lebensmittelhilfen und Klimaschutzmassnahmen erfolgen. Elon Musks Forderung nach einer neuen Partei und seine Drohungen zeigen somi die tiefe politische Spaltung in den USA.

    Kommentare

    User #6329 (nicht angemeldet)

    Niemand ist für Musks Partei da bin ich mir sicher.

    User #1402 (nicht angemeldet)

    MAULIMÃRCHEN! Warum Drohen, solls doch einfach machen, wenn er doch so gut ist!

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