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    Schweizer Technologie: Künstliche Intelligenz sortiert Müll

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    Lausanne,

    Ein Lausanner Start-up entwickelt ein KI-System, das Recyclinganlagen beim Sortieren unterstützt.

    WasteFlow
    Die WasteFlow-Gründer Théophile Agresti, Théo Vitupier und Valentin Ibars (v.l.n.r.) wollen mit KI das Recycling verbessern. - A. Herzog

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Start-up aus Lausanne setzt KI für die Abfallsortierung ein.
    • Das System erkennt 66 verschiedene Abfallarten in Echtzeit.
    • So könnten deutlich mehr Wertstoffe recycelt werden.

    Auch wenn Haushalte ihren Abfall sorgfältig trennen, landen in Recyclinganlagen immer wieder die falschen Materialien auf dem Förderband. Manche Kunststoffe oder andere Stoffe sind schwer zu unterscheiden und gelangen bis in den Recyclingprozess. Das verschlechtert die Qualität der wiedergewonnenen Rohstoffe.

    Das Lausanner Start-up WasteFlow will dieses Problem mit künstlicher Intelligenz lösen.

    KI schaut aufs Förderband Das Unternehmen hat ein System entwickelt, das den Abfallstrom mithilfe von Kameras und Sensoren überwacht. Die KI erkennt in Echtzeit, welche Materialien auf dem Förderband liegen, wie viel davon vorhanden ist und ob problematische Stoffe darunter sind.

    Achten Sie darauf, Ihren Abfall richtig zu entsorgen?

    Derzeit kann das System 66 verschiedene Abfallkategorien unterscheiden. Bei einigen Kunststoffen wie PET erreicht die Erkennungsrate laut den Entwicklern bis zu 98 Prozent.

    Mehr Recycling statt Verbrennung

    Die Idee dahinter: Je besser Abfälle sortiert werden, desto mehr Materialien können wiederverwertet werden. Nach Schätzungen des Start-ups könnten Recyclinganlagen mit der neuen Technologie rund sechs Prozent mehr Wertstoffe zurückgewinnen.

    Das würde gleichzeitig die Menge an Abfall verringern, die verbrannt werden muss.

    Die Idee entstand 2023 an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne. Inzwischen beschäftigt WasteFlow bereits 13 Mitarbeitende. Das Ziel der Gründer: Recyclinganlagen intelligenter machen und so dazu beitragen, dass wertvolle Rohstoffe möglichst lange im Kreislauf bleiben.

    WasteFlow will das System weiter ausbauen. Künftig soll die KI neben Kamerabildern auch Infrarot-, Wärme- und Tiefendaten auswerten. Damit könnten selbst gefährliche Gegenstände oder teilweise verdeckte Abfälle erkannt werden.

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    Kommentare

    User #2455 (nicht angemeldet)

    Mensch das habe ich schon vor Jahren gesagt, dass nur noch kluge Menschen ihren Müll trennen.

    User #5674 (nicht angemeldet)

    Für einmal KI vernünftig eingesetzt.

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