Donald Trump

    Donald Trump verspricht «nie dagewesene Ölpreise»

    Simon Binz
    Simon Binz

    USA,

    Bei einem Treffen mit Friedrich Merz im Weissen Haus gibt sich Donald Trump selbstbewusst. Der US-Präsident verspricht drastisch sinkende Ölpreise.

    Öl USA Donald Trump
    Kann man dem US-Präsidenten diese Aussage glauben? Laut Trump dürften die Ölpreise und damit auch die Benzinpreise nach dem Iran-Krieg drastisch fallen. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Trump sagt nach einem Ende des Iran-Konflikts massiv fallende Ölpreise voraus.
    • Der US-Präsident kündigt an, der Preis werde auf ein «nie dagewesenes Niveau» sinken.
    • Die Aussage Trumps fiel beim Treffen mit Kanzler Merz im Kontext des Iran-Kriegs.

    Beim Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz in Washington hat US-Präsident Donald Trump mit einer markanten Prognose für Aufsehen gesorgt. Sollte der Konflikt mit dem Iran beendet werden, würden die Ölpreise massiv fallen, behauptete Trump im Weissen Haus.

    Trump sagte im Wortlaut am Dienstag (Ortszeit): «Wenn wir mit dem Iran fertig sind, werden die Ölpreise auf ein Niveau sinken, auf dem sie vorher nie waren.» Diese Worte wählte Trump, nachdem Merz mögliche Wirtschaftsprobleme in Folge des Krieges angesprochen hatte.

    Glaubst du Donald Trump, dass die Ölpreise stark sinken werden?

    «Natürlich trifft das unsere Wirtschaft», sagte Merz. Das gelte besonders für die Öl- und Gaspreise. Deshalb hoffe er, dass der Krieg so schnell wie möglich vorbei sein werde, meinte der Bundeskanzler.

    Trump lobt Merz überschwänglich: «Ein Freund von mir»

    Das Treffen zwischen dem republikanischen Präsidenten und dem CDU-Politiker stand im Zeichen mehrerer internationaler Krisen. Neben dem Krieg im Iran ging es auch um den Ukraine-Krieg und die wirtschaftlichen Folgen der Konflikte.

    Donald Trump Friedrich Merz
    Donald Trump lobte neulich Friedrich Merz in den höchsten Tönen: «Er ist ein Freund von mir.» - keystone

    Zu Beginn des Gesprächs lobte Donald Trump seinen Gast überschwänglich. Merz sei «ein Freund von mir», sagte der Präsident und bezeichnete ihn als «sehr populär». Der deutsche Kanzler mache «einen ganz tollen Job».

    Merz: «Schreckliche Regime in Teheran muss beseitigt werden»

    Beim Thema Iran äusserte sich Merz ungewöhnlich deutlich. «Wir sind uns einig, dass dieses schreckliche Regime in Teheran beseitigt werden muss», sagte er. Trump behauptete, der Iran verfüge inzwischen über keine Flugabwehr mehr.

    Zudem sei der Oberste Führer ausgeschaltet worden. Weitere Angriffe auf die neue Führung seien bereits erfolgt, erklärte der Präsident: «Wir werden weitermachen.»

    Donald Trump scherzt über seine Zollpolitik

    Für einen kurzen Moment lockerte Donald Trump die ernste Atmosphäre mit einem Scherz über seine Zollpolitik. «Wie sollen wir Deutschland behandeln? Ich denke, wir sollten Deutschland sehr, sehr hart treffen», sagte er lachend.

    Anschliessend klopfte er Merz scherzhaft aufs Knie. Der Kanzler lächelte, blieb jedoch zurückhaltend.

    USA Donald Trump Iran
    Donald Trump macht beim Gespräch mit Bundeskanzler Friedrich Merz einen Witz über die US-Zölle. - Keystone

    Kritische Worte für Angela Merkel

    Kritische Worte fand Trump dagegen für Merz’ Vorgängerin Angela Merkel. Mit ihr habe es «Differenzen» gegeben, sagte der Präsident und kritisierte insbesondere ihre Migrations- und Energiepolitik.

    Merz hingegen sei «ziemlich das Gegenteil» und ein «ausgezeichneter Anführer». Die Beziehungen zwischen den USA und Deutschland bezeichnete Trump als stark.

    Kommentare

    User #5491 (nicht angemeldet)

    Im Moment steigen sie gewaltig. Wenn die danach wieder sinken sollten hat der Trumpler ein Problem gelöst dass es ohne ihn gsr nicht gäbe.

    User #5067 (nicht angemeldet)

    Wenn er so weiter macht, liegt die Weltwirtschaft dermassen am Boden, dass keiner mehr nach Öl verlangt.

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