Genfer Privatkliniken müssen Operationen übernehmen

    Keystone-SDA
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    Genève,

    Überbelegungen und Triagen: Spitäler in Genf klagen über Engpässe. Nun springen Privatkliniken in die Bresche.

    Krankenkassen
    Die Preisspanne für Medizinprodukte ist riesig. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Auch Genfer Spitäler verfügen wegen Corona über zu wenige Operationsmöglichkeiten.
    • Nun helfen Privatkliniken aus und übernehmen dringende Operationen.
    • Zudem bleiben Arztpraxen wegen Covid-19 über Weihnachten und Neujahr geöffnet.

    Im Kanton Genf müssen wegen der steigenden Fallzahlen von Covid-19-Patienten an den Universitätsspitälern die Privatkliniken für dringende Operationen einspringen. Ausserdem bleiben die meisten Arztpraxen über die Feiertage geöffnet, um die ambulante Überwachung von infizierten Patienten zu gewährleisten.

    Die Genfer Universitätsspitäler sind wegen der stetig steigenden Zahl von Krankenhauseinweisungen wegen Coronavirus-Infektionen bereits seit dem 3. Dezember im Krisenmodus, wie das Genfer Gesundheitsdepartement am Dienstag mitteilte.

    Privatkliniken springen in die Bresche

    Nun seien sie am Limit und müssten ihre operative Tätigkeit einschränken. Dringende Operationen werden aber nicht wie in anderen Schweizer Spitälern einfach abgesagt oder verschoben, sondern an Privatkliniken delegiert.

    Die Clinique Générale Beaulieu, die Klinik Hirslanden-la Colline und die Klinik Hirslanden-les Grangettes stellen ab Mittwoch ihre Strukturen zur Verfügung. Und die notwendigen organisatorischen Massnahmen treffen, um dringende Operationen zu übernehmen.

    Privatkliniken
    Aufenthaltsbereich der Privatklinik Beaulieu in Genf. - www.beaulieu.ch

    Das Gesundheitsdepartement danke den Privatkliniken für ihr Engagement und insbesondere den chirurgischen Teams für ihre Mobilisierung. «Um der Genfer Bevölkerung in dieser kritischen Zeit den Zugang zur Gesundheitsversorgung zu gewährleisten».

    Arztpraxen über Weihnachten und Neujahr geöffnet

    Wie das Gesundheitsdepartement weiter mitteilte, bereitet sich auch das Genfer Ärztenetz speziell auf die Feiertage vor. So bleiben die meisten Arztpraxen über Weihnachten und Neujahr offen. «Um den sehr wichtigen medizinischen Versorgungsbedarf aufgrund der hohen Verbreitung des Covid-19-Virus zu decken».

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