Genfer Behörden schliessen nach Pyro-Aktionen Servette-Fantribüne

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Genève,

Im Stade de Genève bleibt am Samstag beim Fussballspiel zwischen Servette Genf und dem FC Zürich die Fantribüne der Servette-Anhänger geschlossen.

fc zürich
Die Fans schlugen bei dem Spiel über die Stränge. (Archivbild) - pixabay

Im Spiel gegen den FC Sitten am vergangenen Samstag waren «koordiniert und massiv» pyrotechnische Gegenstände gezündet worden, wie der Genfer Staatsrat am Dienstag in einer Mitteilung schrieb. Dies trotz der Massnahmen, die nach Ausschreitungen und insbesondere dem Einsatz pyrotechnischer Gegenstände am Bahnhof Lausanne am 15. Februar ergriffen worden waren.

Für die Genfer Behörden handelt es sich um einen Verstoss gegen die Sicherheitsvorschriften, die Bedingungen für die Spielgenehmigung und eine offene Missachtung der Behörden.

Neben der Schliessung der Tribüne Nord haben die Kantonspolizei und Genfs Departement für Institutionen und Digitales (DIN) beschlossen, den Ticketverkauf sofort und gleichzeitig einzustellen, um zu verhindern, dass die Fans in andere Bereiche des Stadions ausweichen. Sie verbieten auch koordinierte Fanaktionen im und um das Stadion.

Nach den Vorfällen Mitte Februar in Lausanne war gegen den Servette FC für zwei Spiele bereits eine Massnahme der Stufe 2 des «Progresso»-Modells verhängt worden. Gemeint sind systematische Abtastungen und verstärkte Videoüberwachung. Diese Massnahmen bleiben in Kraft. Am vergangenen Wochenende wurde Stufe 3 des Massnahmenplans aktiviert.

Im Falle weiterer Ausschreitungen sieht das Kaskadenmodell auf Stufe 4 Massnahmen vor, die bis zu einem Spiel hinter verschlossenen Türen reichen können. Auf individueller Ebene wird jeder Verstoss strafrechtlich verfolgt und mit angemessenen Sanktionen geahndet, heisst es in der Mitteilung des Genfer Staatsrats weiter.

Kommentare

User #1462 (nicht angemeldet)

Man sollte nun die Servette-Fantribüne Untervermieten.

User #2056 (nicht angemeldet)

Warum schmugeln diese sogenannten"Fans" diese Notfackeln immer in die Stadien? Diese Fakeln sind in den falschen Händen extrem gefährlich

Weiterlesen

Iran
Iran-Krieg
Donald Trump
6 Interaktionen
Iran-Nachfolgelösung

MEHR IN POLITIK

9 Interaktionen
Tel Aviv/Teheran
20 Interaktionen
Skopje
4 Interaktionen
Bern

MEHR SERVETTE

a
2 Interaktionen
Lehrgeld
Mall Frick
5 Interaktionen
Sohn fragt
FC Thun
17 Interaktionen
Traum-Freistoss
Servette
1 Interaktionen
Europa verpasst

MEHR AUS GENèVE

FBI
12 Interaktionen
«Wie im Film»
Bundesanwaltschaft
7 Interaktionen
Genf
Servette Sion Super League
Remis in Genf