Iran-Ticker: Deutschland bittet Evakuierte zur Kasse

Etienne Sticher
Etienne Sticher, Keystone-SDA

Iran,

Die Angriffe von Israel, den USA und dem Iran dauern an. Derweil sitzen weiterhin Tausende Ausländer in der Golfregion fest. Im Ticker verpasst du nichts.

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Im Iran-Krieg sind auch die Vereinigten Arabischen Emirate Ziel von Angriffen. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Seit Samstagmorgen greifen Israel und die USA den Iran an.
  • Das Land schiesst Raketen und Drohnen auf zahlreiche Länder in der Golfregion.
  • Im Nau.ch-Ticker bleibst du auf dem Laufenden.

Am Samstagmorgen eskalierte die Lage im Nahen Osten: Israel und die USA griffen den Iran an. Dabei töteten sie den Obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei sowie zahlreiche Mitglieder der Führungsriege. Die Angriffe dauern an.

Glaubst du, dass sich die Lage im Nahen Osten bald wieder beruhigen wird?

Der Iran beschiesst seither Israel und mehrere Golfstaaten, auf deren Territorium US-Militärstützpunkte stehen. Er macht dabei auch vor Touristen-Destinationen wie Dubai nicht Halt. Deshalb sitzen Tausende Auswanderer und Reisende fest.

Mit dem Ticker von Nau.ch bleibst du auf dem Laufenden.

Deutschland bittet Evakuierte zur Kasse

03.00: Am Donnerstagmorgen landete eine Lufthansa-Maschine im Auftrag der deutschen Regierung in Frankfurt. An Bord waren 250 evakuierte Deutsche, die zuvor wegen des Krieges gestrandet waren.

Wie unter anderem «t-online» berichtet, war die Rückholaktion der Regierung aber nicht gratis: So müssen die Rückkehrer für den Flug je 500 Euro bezahlen. Das Auswärtige Amt teilt mit, dass das ungefähr dem üblichen Economy-Tarif entspricht.

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Deutschland hat über 200 Staatsbürger aus der Golfregion zurückgeholt und bittet sie jetzt zur Kasse. - keystone

Die Schweiz hat noch keine Rückholaktion gestartet oder geplant. Dabei stecken rund 5000 Schweizer in der Golfregion fest. Die Swiss führte aber einen Sonderflug durch und holte so 221 Schweizer zurück.

Saudi-Arabien: Beschuss von Luftwaffen-Basis abgewehrt

02.20: Ein Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien ist Ziel eines Raketenangriffs geworden. Die Luftabwehr habe drei ballistische Raketen, die in Richtung der Prince Sultan-Basis abgefeuert worden seien, abgefangen und zerstört, teilte das saudische Verteidigungsministerium in der Nacht auf X mit.

Irans Streitkräfte attackieren neben Israel auch Stellungen in den Golfstaaten, darunter neben Saudi-Arabien in Bahrain, Katar, Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Irak. In diesen Staaten haben die USA Stützpunkte.

Hegseth: «Wir haben keinen Mangel an Munition»

01.15: Im Krieg gegen den Iran sehen sich die USA haushoch überlegen und für einen längeren Einsatz gewappnet. «Wir haben keinen Mangel an Munition», sagte Verteidigungsminister Pete Hegseth bei einer Pressekonferenz.

Die Vorräte an offensiven und defensiven Waffen ermöglichten es, die Kampagne «so lange aufrechtzuerhalten, wie es nötig ist». Er trat damit Befürchtungen einiger Demokraten entgegen, die sich zuletzt besorgt über die grosse Menge Munition gezeigt hatten, die die USA in dem Krieg einsetzen.

Kommentare

User #6441 (nicht angemeldet)

Das würde ich gerne in ein paar Jahren sehen. Die ganzen Beglichen Rechnungen die für den Rücktransport mit Luftwaffe oder gescharterter Fluglinie beglichen wurde. Genau wie in Corona Zeiten diese Rückholaktionen . Zu Beginn des damaligen Jugoslawien Krieg ( war noch nicht Mitglied ) wurde auch gesagt jeder der für seine Verwandten und Freunde bürgt die sich nach Deutschland geflüchtet haben wird alles dann verrechnet und zurückgezahlt wie z.B. Arztbesuche , Krankenhaus u.a. - hat man nichts mehr gehört. Das wurde schon vorher gelogen und versprochen , so sonst hätte man Flüchtlinge wohl gar nicht aufgenommen.

User #7115 (nicht angemeldet)

JA KRIEG IST EIN GESCHÄFTSMODELL

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