Iran-Ticker: Deutschland bittet Evakuierte zur Kasse
Die Angriffe von Israel, den USA und dem Iran dauern an. Derweil sitzen weiterhin Tausende Ausländer in der Golfregion fest. Im Ticker verpasst du nichts.

Das Wichtigste in Kürze
- Seit Samstagmorgen greifen Israel und die USA den Iran an.
- Das Land schiesst Raketen und Drohnen auf zahlreiche Länder in der Golfregion.
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Am Samstagmorgen eskalierte die Lage im Nahen Osten: Israel und die USA griffen den Iran an. Dabei töteten sie den Obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei sowie zahlreiche Mitglieder der Führungsriege. Die Angriffe dauern an.
Der Iran beschiesst seither Israel und mehrere Golfstaaten, auf deren Territorium US-Militärstützpunkte stehen. Er macht dabei auch vor Touristen-Destinationen wie Dubai nicht Halt. Deshalb sitzen Tausende Auswanderer und Reisende fest.
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Deutschland bittet Evakuierte zur Kasse
03.00: Am Donnerstagmorgen landete eine Lufthansa-Maschine im Auftrag der deutschen Regierung in Frankfurt. An Bord waren 250 evakuierte Deutsche, die zuvor wegen des Krieges gestrandet waren.
Wie unter anderem «t-online» berichtet, war die Rückholaktion der Regierung aber nicht gratis: So müssen die Rückkehrer für den Flug je 500 Euro bezahlen. Das Auswärtige Amt teilt mit, dass das ungefähr dem üblichen Economy-Tarif entspricht.

Die Schweiz hat noch keine Rückholaktion gestartet oder geplant. Dabei stecken rund 5000 Schweizer in der Golfregion fest. Die Swiss führte aber einen Sonderflug durch und holte so 221 Schweizer zurück.
Saudi-Arabien: Beschuss von Luftwaffen-Basis abgewehrt
02.20: Ein Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien ist Ziel eines Raketenangriffs geworden. Die Luftabwehr habe drei ballistische Raketen, die in Richtung der Prince Sultan-Basis abgefeuert worden seien, abgefangen und zerstört, teilte das saudische Verteidigungsministerium in der Nacht auf X mit.
Irans Streitkräfte attackieren neben Israel auch Stellungen in den Golfstaaten, darunter neben Saudi-Arabien in Bahrain, Katar, Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Irak. In diesen Staaten haben die USA Stützpunkte.
Hegseth: «Wir haben keinen Mangel an Munition»
01.15: Im Krieg gegen den Iran sehen sich die USA haushoch überlegen und für einen längeren Einsatz gewappnet. «Wir haben keinen Mangel an Munition», sagte Verteidigungsminister Pete Hegseth bei einer Pressekonferenz.
Die Vorräte an offensiven und defensiven Waffen ermöglichten es, die Kampagne «so lange aufrechtzuerhalten, wie es nötig ist». Er trat damit Befürchtungen einiger Demokraten entgegen, die sich zuletzt besorgt über die grosse Menge Munition gezeigt hatten, die die USA in dem Krieg einsetzen.












