Coronavirus: Skeptiker-Stricker macht seine Anhänger mundtot

    Redaktion
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    USA,

    Der Impf-Verdacht um Skeptiker-Kopf Daniel Stricker sorgt für Furore. So sehr, dass der Thurgauer seinen Anhängern den Saft abdreht.

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    Skeptiker-Stricker macht seine Anhänger mundtot. Die Kommentarfunktion hat er nach dem Impf-Verdacht deaktiviert. - Screenshot Youtube

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Thurgauer Corona-Schwurbler Daniel Stricker weilt in den USA.
    • Weil die Einreise nur mit Impfung möglich ist, ist er bei seinen Anhängern unten durch.
    • Stricker dementiert nicht - und stellt stattdessen die Kommentarfunktion aus.

    Ein USA-Reisli hat ihn entlarvt: Der Skeptiker-Kopf Daniel Stricker (51) soll sich heimlich die Impfung geholt haben. Ein Skandal in seinen Reihen!

    Vor wenigen Tagen stellt der Thurgauer ein Video aus Miami Beach (US-Bundesstaat Florida) ins Netz. Bei seinen Anhängern ist er seither unten durch.

    Denn: Ins Land der Freiheiten kommt nur, wer doppelt gepikst ist. «Komisch?? Wie kommt den Stricker in die USA?? Man muss doch geimpft sein, um dort einreisen zu dürfen!!», wunderte sich ein Skeptiker-Fan. Ein anderer zeigte sich ob Strickers Impfung gar «enttäuscht».

    Sonne tanken und Drinks schlürfen? Für Stricker in weite Ferne gerückt. Er wird mit derart viel Kritik aus den eigenen Reihen überhäuft, dass er nun die Notbremse zieht. Und die Kommentarfunktion unter seinem Youtube-Video deaktiviert. «Um meine Admins zu schützen», wie er säuselt.

    Coronavirus: Stricker will jetzt Geld von seinen Anhängern

    Wie das mit der Einreise genau lief? Bleibt sein Geheimnis. Stattdessen will der einstige Hochzeits-Prediger nun Bares sehen. 150 Franken will er Anhängern im Jahr abknüpfen, damit sie seine Videos auf einer neuen Plattform sehen können. Tut die Anhänger-Kritik auf Youtube so weh?

    Überhaupt scheint sein Roadtrip, der ihn durch zwölf US-Staaten führen soll, weniger entspannend zu sein als gedacht.

    Stricker nächtigt derzeit in einem lärmgeplagten Zwei-Sterne-Motel (96 Franken/Nacht) direkt an einer vierspurigen Hauptstrasse. Hier frohlockt er: «Ich trage seit der Landung keine Maske mehr!» Überhaupt schere sich in den USA niemand um die Corona-Massnahmen, glaubt er.

    Auf telefonische Anfrage von Nau.ch versichert die Security im Motel aber: «Wir halten uns streng an die Covid-19-Guidelines der Seuchenschutzbehörde.» Für Stricker wird’s also ungemütlich.

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