Studie

    Coronavirus: Impfungen reduzieren Risiko für schwere Verläufe massiv

    Anna Baumert
    Anna Baumert

    Frankreich,

    Bei Personen, die doppelt gegen das Coronavirus geimpft sind, nimmt das Risiko für einen schweren Verlauf um 90 Prozent ab. Dies zeigt eine neue Studie.

    omikron
    Eine Person wird gegen das Omikron BA.1 geimpft. (Symbolbild) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eine neue Studie liefert Ergebnisse zur Schutzwirkung der Corona-Impfstoffe.
    • Untersucht wurden die Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca.
    • Diese reduzieren das Risiko für einen schweren Verlauf um 90 Prozent.

    In der Schweiz wurden im Kampf gegen das Coronavirus bereits über zehn Millionen Impfdosen verabreicht. Jetzt liefert eine neue französische Studie Erkenntnisse, die Geimpfte freuen dürfte. Denn: Das Risiko für schwere Covid-19-Verläufe soll sich zwei Wochen nach der zweiten Impfung um 90 Prozent reduzieren. Dies berichtet der «Spiegel».

    Coronavirus: Hoher Impfschutz auch bei Delta-Variante

    Dies gilt sowohl bei den in der Schweiz zugelassenen Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna, als auch beim Astrazeneca-Vakzin. Sogar bei der Bekämpfung der als hochansteckend geltenden Delta-Variante wiesen die Forschenden einen sehr hohen Schutz nach: So senken Corona-Impfungen bei über 75-Jährigen das Risiko für einen schweren Verlauf um 84 Prozent.

    moderna coronavirus
    Der Moderna-Impfstoff gegen das Coronavirus. - dpa

    Bei Personen zwischen 50 und 75 Jahren ist ein noch stärkerer Effekt zu beobachten: Das Risiko für einen Spitalaufenthalt nach einer Infektion mit dem Coronavirus sinkt bei dieser Altersgruppe um 92 Prozent.

    Im Rahmen der Studie wurden die Daten von 22 Millionen über 50-jährigen Personen ausgewertet. Der Untersuchungszeitraum erstreckte sich vom 27. Dezember 2020 bis zum 20. Juli dieses Jahres.

    Sind Sie gegen das Coronavirus geimpft?

    Daten bezüglich des Impfschutzes gegenüber der Delta-Variante konnten jedoch nur während eines Monats gesammelt werden. Diese verbreitete sich nämlich erst gegen Ende des untersuchten Zeitraums in Frankreich.

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