Der Totimpfstoff Nuvaxovid wurde heute von der EU-Kommission genehmigt. Ursula von der Leyen hofft, dass sich nun auch die Impftrödler piksen lassen.
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Von der Leyen mit Mund-Nasen-Schutz. - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Heute Montag wurde der neue Impfstoff von Novavax von der EU-Kommission zugelassen.
  • EU-Komissionspräsidentin Ursula von der Leyen freut sich über den Entscheid.
  • Sie hofft, dass sich damit alle Impfkritiker umstimmen lassen.

Nach einer entsprechenden Empfehlung der EU-Arzneimittelbehörde EMA erteilte die EU-Kommission dem Impfstoff am Montag die bedingte Marktzulassung. Dies teilte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit.

Von der Leyen freut sich über die Zulassung des Impfstoffs Nuvaxovid. Dies «in einer Zeit, in der sich die Omikron-Variante rasch ausbreitet und Impfungen und Auffrischungen beschleunigt werden müssen». Sie hofft, dass sich alle, die nicht geimpft sind oder keine Auffrischungsimpfung erhalten haben, impfen lassen.

Zwei Dosen im Abstand von drei Wochen

Die zuständige EMA-Expertenkommission hatte sich am Montag für die Zulassung des Novavax-Impfstoffs (Nuvaxovid) ausgesprochen. Dieser wird in zwei Dosen im Abstand von etwa drei Wochen gespritzt. Er ist den Studien zufolge mit einem Infektionsschutz von etwa 90 Prozent hochwirksam. Wie stark er allerdings bei der sehr ansteckenden Omikron-Variante wirkt, ist noch unklar.

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Der Corona-Impfstoff von Novavax. - AFP/Archiv

Die EU-Kommission hat bereits im August einen Vertrag über insgesamt bis zu 200 Millionen Dosen abgeschlossen. Darin enthalten ist eine Option auf 100 Millionen Dosen für die Jahre 2022 und 2023. Die ersten Dosen werden nach Angaben der Brüsseler Behörde voraussichtlich in den ersten Monaten 2022 in den Mitgliedstaaten eintreffen. Für die ersten drei Monate haben die EU-Staaten demnach rund 27 Millionen Dosen bestellt.

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