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EU organisiert wegen Trumps Zoll-Drohungen Sondergipfel

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Keystone-SDA, Redaktion

USA,

US-Präsident Donald Trump angekündigt, neue Zölle gegen diverse EU-Länder zu verhängen. Grund dafür ist der Streit um die US-Annexion Grönlands.

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Donald Trump will wegen des Grönland-Streits Zölle gegen mehrere EU-Länder verhängen. (Archivbild) - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • US-Präsident Donald Trump hat Zölle gegen mehrere EU-Länder verkündet.
  • Grund dafür ist der Streit um Grönland.
  • Ab dem 1. Februar soll der Zollsatz zunächst 10 Prozent betragen.
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In einem beispiellosen Schritt will US-Präsident Donald Trump unter Verweis auf den Grönland-Konflikt zusätzliche Zölle gegen Deutschland und sieben weitere europäische Staaten verhängen – alle von ihnen Nato-Länder.

Die gestaffelten Zölle sollen so lange gelten, bis ein Abkommen über den vollständigen Kauf der Arktisinsel erzielt werde, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.

Sollen sich die europäischen Staaten gegen Trump wehren?

Ab dem 1. Februar sollen zusätzlich Zölle in Höhe von 10 Prozent gelten, ab dem 1. Juni Zölle in Höhe von 25 Prozent – auf alle Waren, die in die USA gesendet werden. Aktuell gilt seit Sommer für die meisten EU-Exporte nach Amerika ein Zollsatz von 15 Prozent.

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EU organisiert Sondergipfel

21.20: EU-Ratspräsident António Costa wird nach den neuen Zoll-Drohungen von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Streit einen Sondergipfel einberufen.

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EU-Ratspräsident António Costa wird einen Sondergipfel einberufen. - keystone

Als Termin für ein Treffen der europäischen Staats- und Regierungschefs kommt nach Angaben einer EU-Beamtin Donnerstag infrage.

Italien bietet sich als Vermittler an

18.40: Italien bietet sich im Konflikt mit den USA um die Zukunft von Grönland als Vermittler an. Aussenminister Antonio Tajani sagte: «Ich glaube, dass Italien aufgrund seiner Natur, seiner Vermittlungsfähigkeit und seiner Fähigkeit, mit allen zu sprechen, eine positive Rolle dabei spielen kann, Vereinbarungen zu finden.»

Ministerpräsidentin Giorgia Meloni stehe dazu «im Dialog mit den Vereinigten Staaten, aber auch mit den Europäern».

Die rechte Regierungschefin selbst hatte nach den Zoll-Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen Deutschland und andere europäische Länder zuvor schon vor einer Eskalation gewarnt. Tajani ergänzte nun: «Es besteht absolut kein Bedarf an Handelskriegen oder Konflikten. Wir brauchen den Dialog und müssen Lösungen finden, die niemanden benachteiligen.»

Das Nato-Gründungsmitglied Italien hatte keine Soldaten zur Erkundungsmission acht anderer europäischer Staaten unter dänischer Führung auf Grönland entsendet.

Nato-Generalsekretär Rutte hat mit Trump gesprochen

18.25: Im eskalierenden Grönland-Streit zwischen den USA und Europa hat Nato-Generalsekretär Mark Rutte mit Donald Trump gesprochen. Er habe mit dem US-Präsidenten über die Sicherheitslage in Grönland und der Arktis geredet, teilte Rutte auf X mit.

Mark Rutte
Mark Rutte ist Nato-Generalsekretär. - keystone

«Wir werden weiter daran arbeiten, und ich freue mich darauf, ihn Ende dieser Woche in Davos zu treffen», fügte er hinzu. In Davos findet das Weltwirtschaftsforum statt, zu dem am Mittwoch auch Trump erwartet wird.

Hintergrund des Gesprächs sind die Ansprüche von US-Präsident Trump auf das zu Dänemark gehörende Grönland. Seine europäischen Nato-Partner sind strikt dagegen, dass sich die USA Grönland einverleiben.

Meloni spricht von einem Missverständnis

17.20: Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni soll ein Telefonat mit dem US-Präsidenten Donald Trump geführt haben. Bei einer Pressekonferenz in Seoul, Südkorea sagt Meloni, die Zolldrohung sei ein «Fehler». Dies habe auch Trump so gesagt.

«Offenbar gab es in dieser Angelegenheit ein Missverständnis und ein Kommunikationsproblem», so die 48-Jährige. Das militärische Personal auf Grönland richte sich nicht explizit gegen die USA. Es diene dem Schutz vor «anderen, potenziell feindlichen Akteuren».

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Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni spricht bei der Zolldrohung von einem «Fehler». (Archivbild) - keystone

«Die übermässige Einmischung dieser Akteure» – also China und Russland – müsse verhindert werden, meinte Meloni. Dies habe sie auch mit Trump besprochen.

Meloni will nun handeln. Sie sagt: «Ich glaube, es ist in dieser Phase sehr wichtig, miteinander zu reden und eine Eskalation zu vermeiden, denn wir können gemeinsam ein sinnvolles und notwendiges Ziel erreichen.»

Europäer warnen vor Eskalation

14.23: Nach Trumps Zoll-Eklat warnen Europäer vor einer Eskalation.

Deutschland und die übrigen betroffenen europäischen Länder haben die Drohung von US-Präsident Donald Trump mit Sonderzöllen im Grönland-Konflikt zurückgewiesen.

«Zolldrohungen untergraben die transatlantischen Beziehungen und bergen das Risiko einer Eskalation», heisst es in einer gemeinsamen Erklärung Deutschlands mit Dänemark, Finnland, Frankreich, den Niederlanden, Norwegen, Schweden und Grossbritannien.

Man werde koordiniert reagieren. «Wir sind entschlossen, unsere Souveränität zu wahren.»

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Grönland will eine autonome Region Dänemarks bleiben und lehnt Donald Trumps Expansionsfantasien klar ab. Die Europäer stehen hiter Grönland. - keystone

In der gemeinsamen Erklärung der acht Staaten hiess es: «Als Alliierte der Nato sind wir der Stärkung der Sicherheit in der Arktis verpflichtet. Dies ist ein gemeinsames transatlantisches Interesse.»

Die von Dänemark koordinierte Übung «Arctic Endurance» sei eine Antwort auf die Notwendigkeit grösserer Sicherheit in der Arktis. «Die Übung stellt für niemanden eine Bedrohung dar», erklärten die acht Länder.

Auch der Schweizer Wirtschaftsdachverband Economiesuisse verfolgt die Lage in Zusammenhang mit Grönland und den angedrohten Zöllen auf diese Länder mit Sorge.

13.40: Das Erkundungsteam der Bundeswehr soll schon heute wieder aus Grönland abziehen.

Die 15 Soldaten werden die Arktisinsel mit einem Zivilflugzeug in Richtung Kopenhagen verlassen, wie ein Sprecher des operativen Führungskommandos der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Wie geht es im Poker um Grönland weiter? - keystone

Das deutsche Team ist erst seit Freitagabend in Nuuk, um die Bedingungen für militärische Übungen auszukundschaften. Noch am Samstagabend hatte es geheissen, es sei nicht absehbar, wie lang der Aufenthalt sein werde.

Nun sagte der Sprecher des Führungskommandos, das Team habe den Auftrag erfüllt. «Die Erkundungsergebnisse werden in den kommenden Tagen ausgewertet.»

13.15: Frankreich bringt wegen neuer Zoll-Drohungen von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Streit Gegenmassnahmen der EU auf den Weg.

Präsident Emmanuel Macron stehe mit seinen europäischen Amtskollegen in Kontakt und werde im Namen Frankreichs beantragen, ein EU-Gesetz zur Abwehr wirtschaftlicher Nötigung zu aktivieren, wie es aus dem Umfeld des Präsidenten hiess.

usa macron trump
Schauen die beiden bald wieder in dieselbe Richtung? - keystone

Macron sei damit beschäftigt, die europäische Reaktion auf die «inakzeptablen Drohungen von Präsident Trump» zu koordinieren, hiess es in Paris weiter.

Der amerikanische Ansatz im Grönland-Streit werfe aus Sicht des Präsidenten die Frage nach der Gültigkeit des Zollabkommens auf, das die Europäische Union im vergangenen Sommer mit den Vereinigten Staaten geschlossen hat.

Meloni warnt vor «Eskalation»

12.40: Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat nach den Zoll-Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen Deutschland und andere europäische Länder im Konflikt um Grönland vor einer Eskalation gewarnt.

Offensichtlich gebe es zwischen beiden Seiten ein Kommunikationsproblem, sagte die rechte Regierungschefin bei einem Besuch in Südkoreas Hauptstadt Seoul. Jetzt sei es notwendig, «den Dialog wieder aufzunehmen und eine Eskalation zu vermeiden.»

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Giorgia Meloni soll einen guten Draht zu US-Präsident Donald Trump haben. (Archivbild) - keystone

Meloni bezeichnete die neuesten Zoll-Drohungen des US-Präsidenten, der Grönland für die USA beansprucht, als Fehler. Die Entsendung von Soldaten durch acht andere europäische Länder zu einer Erkundungsmission auf die dänische Insel sei nicht gegen die USA gerichtet.

Dies dürfe nicht als «anti-amerikanisch» interpretiert werden. Die Ministerpräsidentin berichtete, dass sie deshalb selbst mit Trump telefoniert habe. «Ich glaube, dass es in dieser Phase sehr wichtig ist, miteinander zu sprechen.»

Das Nato-Gründungsmitglied Italien beteiligt sich an der aktuellen Erkundungsmission unter dänischer Führung nicht.

Dänemarks Aussenminister besucht engste Verbündete

12.05: Angesichts wachsender transatlantischer Spannungen um Grönland stimmt sich Dänemark mit seinen engsten europäischen Verbündeten ab.

Noch heute werde Aussenminister Lars Løkke Rasmussen zu Beratungen in die norwegische Hauptstadt Oslo reisen, teilte das dänische Aussenministerium mit.

Am Montag werde er in London sein und am Donnerstag die schwedische Hauptstadt Stockholm besuchen. Auf der Tagesordnung stehe die Sicherheit in der Arktis, hiess es in der Mitteilung.

09.30: Die Soldatinnen und Soldaten europäischer Nato-Staaten erwarten bei ihrer Erkundungsmission aussergewöhnlich schwierige Bedingungen.

«Es ist sehr, sehr beschwerlich, hier oben zu operieren, vor allem auf dem Land», sagte der Chef des Arktischen Kommandos, Søren Andersen, der Deutschen Presse-Agentur in Nuuk. Dafür sei «Training notwendig».

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Ein dänischer Soldat klettert aus einer Luke am Bug des Militärschiffs HDMS Knud Rasmussen der Königlich Dänischen Marine, das vor Nuuk ankert. - keystone

Es sei eine besondere Ausrüstung nötig, «besondere Schlafsäcke, eine besondere Winterausrüstung».

Zudem sei es einfach «speziell, in einer Umgebung zu arbeiten, wo es keine Bäume gibt, man kann sich schwer verstecken, deshalb muss man auf eine ganz bestimmte Art und Weise operieren, und das ist etwas, das man lernen muss», sagte der Kommando-Chef.

Top-Demokrat will Trumps Zollpläne im Senat stoppen

05.01: Der demokratische Minderheitsführer im US-Senat, Chuck Schumer, hat angekündigt, die angedrohten Zölle von US-Präsident Donald Trump gegen europäische Verbündete im Konflikt um Grönland stoppen zu wollen.

«Die Demokraten im Senat werden ein Gesetz einbringen, um diese Zölle zu blockieren, bevor sie der amerikanischen Wirtschaft und unseren Verbündeten in Europa weiteren Schaden zufügen», teilte Schumer mit.

Chuck Schumer
Chuck Schumer, Minderheitenführer im Senat, spricht nach einem Treffen des US-Senats auf dem Capitol Hill. - Keystone

Die törichten Zölle Trumps hätten die Preise bereits in die Höhe getrieben und der US-Wirtschaft geschadet. Jetzt verschlimmere Trump die Lage nur noch mehr, teilte Schumer mit. «Es ist unglaublich, dass er diese Dummheit noch verstärken will, indem er unseren engsten Verbündeten Zölle auferlegt, um sein unrealistisches Streben zur Übernahme Grönlands zu erreichen.»

Die Demokraten sind im Senat zwar in der Minderheit, zu Trumps Zoll-Plänen haben sich aber auch bereits Republikaner kritisch geäussert.

US-Senatoren kritisieren Trump für Zollandrohung zu Grönland

04.15: Im US-Parlament regt sich Widerstand gegen die Zollandrohung von Trump gegen europäische Länder im Grönland-Konflikt.

Die beiden Ko-Vorsitzenden der parteiübergreifenden Nato-Beobachtergruppe des Senats, die demokratische Senatorin Jeanne Shaheen und der republikanische Senator Thom Tillis, erklärten: Eine solche Rhetorik helfe Gegnern wie Kremlchef Wladimir Putin und Staats- und Parteichef Xi Jinping, «die eine Spaltung der Nato sehen wollen».

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US-Senatoren aus beiden politischen Lagern, warnen, dass die angedrohten Strafzölle, China und Russland helfen könnten. - keystone

«Zu einer Zeit, in der viele Amerikaner bereits über steigende Lebenshaltungskosten besorgt sind, würden diese Zölle die Preise sowohl für Familien als auch für Unternehmen erhöhen. Wir fordern die Regierung auf, die Drohungen zu beenden und auf Diplomatie zu setzen», hiess es weiter in der Erklärung der Senatoren.

Grönländische Ministerin lobt Europas Reaktionen auf Trump

02.30: Eine der bekanntesten Ministerinnen im grönländischen Kabinett hat die Reaktion der betroffenen europäischen Länder auf die Strafzölle von Trump gelobt.

«Ich bin erstaunt über die ersten Reaktionen der anvisierten Länder», erklärte die Ministerin für mineralische Ressourcen, Naaja Nathanielsen, am Samstag im Onlinedienst Linkedin. «Ich bin dankbar und hoffnungsvoll, dass Diplomatie und Partnerschaft obsiegen werden.»

Sprecher des US-Repräsentantenhauses: Keine Militär-Intervention

01.01: In einem Interview mit der BBC erklärte der Sprecher des US-Repräsentantenhauses, er erwarte keine militärische Intervention der USA in Grönland.

Trumps Verbündeter Mike Johnson sagte gegenüber Journalistin Laura Kuenssberg, dass «diplomatische Kanäle der richtige Weg seien», als er gefragt wurde, wie der Präsident Grönland ohne militärische Massnahmen erwerben wolle. Das Interview wurde laut dem britischen Sender vor Trumps Zollandrohung aufgenommen.

USA Grönland
Mike Johnson ist Sprecher des US-Repräsentantenhauses. Er geht nicht von einer militärischen Intervention der USA im Grönland-Konflikt aus. - DPA

EU-Vertreter beraten am Sonntag in Sondersitzung

22.23: Vertreter der EU-Staaten treffen sich an diesem Sonntag nach der Zoll-Drohung von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Konflikt zu einer Sondersitzung.

Nach den jüngsten Ankündigungen der USA sei für den Nachmittag eine ausserordentliche Sitzung auf Botschafterebene einberufen worden, teilte die derzeitige zypriotische Ratspräsidentschaft mit.

EU-Spitzen warnen vor «Abwärtsspirale»

21.44: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa warnen nach der Zoll-Drohung von US-Präsident Donald Trump vor den Folgen.

«Zölle würden die transatlantischen Beziehungen untergraben und eine gefährliche Abwärtsspirale riskieren», teilten beide in den sozialen Netzwerken mit. «Europa wird weiterhin geeint und koordiniert vorgehen und sich für die Wahrung seiner Souveränität einsetzen», heisst es weiter.

Trump stösst sich im Grönland-Konflikt auch daran, dass Deutschland und andere europäische Nato-Staaten jüngst Soldaten für eine Erkundungsmission vor einer Militärübung auf die Insel geschickt haben.

Britischer Premierminister will Gespräche mit den USA

21.20: Der britische Premierminister Keir Starmer will nach der Zoll-Drohung von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Konflikt direkt mit den Amerikanern ins Gespräch gehen.

Es sei «völlig falsch», Zölle gegen Verbündete zu erheben, die sich für «die kollektive Sicherheit der Nato-Verbündeten» einsetzten, teilte Starmer in einer Erklärung mit. «Wir werden dies natürlich direkt mit der US-Regierung besprechen.»

Gespräche
Der Brite Keir Starmer will mit den USA Gespräche führen. (Archivbild) - keystone

Die Position der Briten zu Grönland sei klar: Die Insel sei Teil des Königreichs Dänemark und ihre Zukunft «eine Angelegenheit der Grönländer und Dänen».

Das Vereinigte Königreich habe deutlich gemacht, dass die Sicherheit in der Arktis für die gesamte Nato bedeutend sei und die Verbündeten mehr tun sollten, «um der Bedrohung durch Russland in verschiedenen Teilen der Arktis zu begegnen».

Macron weist Trumps Drohungen scharf zurück

20.57: Nun hat auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit scharfen Worten auf die Zollandrohungen von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Streit reagiert. «Zollandrohungen sind inakzeptabel und haben in diesem Zusammenhang keinen Platz. Die Europäer werden darauf geschlossen und koordiniert reagieren, sollten sie bestätigt werden. Wir werden die Souveränität Europas durchsetzen», schrieb Macron auf X.

macron
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron weist Trumps Zolldrohungen scharf zurück. (Archivbild) - keystone

Frankreich sei der Souveränität und Unabhängigkeit der Nationen in Europa und anderswo verpflichtet und habe sich deshalb der von Dänemark in Grönland beschlossenen Militärübung angeschlossen.

«Wir stehen dazu. Auch weil es um die Sicherheit in der Arktis und an den Grenzen Europas geht», sagte Macron. «Keine Einschüchterung und keine Drohung kann uns beeinflussen, weder in der Ukraine, noch in Grönland, noch anderswo auf der Welt, wenn wir mit solchen Situationen konfrontiert sind.»

Schweden: «Wir lassen uns nicht erpressen»

20.49: Der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson hat die Zoll-Drohung von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Konflikt scharf kritisiert.

«Wir lassen uns nicht erpressen», schrieb Kristersson in einem X-Beitrag. Nur Dänemark und Grönland selbst würden über Fragen entscheiden, die die beiden Länder betreffen. Er werde sich stets für sein Land und seine verbündeten Nachbarn einsetzen.

Ministerpräsident
Der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson will sich von US-Präsident Donald Trump nicht erpressen lassen. (Archivbild) - keystone

Dies sei eine Angelegenheit der EU, die viel mehr Länder betreffe als die, die aktuell genannt würden, so Kristersson weiter. Gemeinsam mit anderen EU-Ländern, Norwegen und Grossbritannien führe Schweden derzeit intensive Gespräche, um eine Antwort auf Trumps Drohung zu finden.

Dänischer Aussenminister von Zolldrohungen überrascht

20.04: Der dänische Aussenminister Lars Løkke Rasmussen zeigt sich von der Zoll-Drohung von US-Präsident Donald Trump gegenüber mehreren europäischen Staaten im Grönland-Konflikt überrascht.

Lars Løkke Rasmussen
Hat Trumps Zollandrohungen nicht erwartet: Lars Løkke Rasmussen. (Archivbild) - keystone

Das teilte der Däne in einer Stellungnahme der Nachrichtenagentur Ritzau zufolge mit. Dänemark stehe derzeit in engem Kontakt mit der EU-Kommission.

Kommentare

User #4182 (nicht angemeldet)

Sie wollen jetzt mehr Eier an die USA liefern, um die Drohnen loszuwerden.

User #5998 (nicht angemeldet)

4303, dass mit den Zöllen scheinen Sie nicht verstanden zu haben. Die Sache verhält sich wie folgt: "Ein Unternehmen bzw Firma stellt ein Produkt her oder aber verkauft Rohstoffe bzw Rohrprodukte. Dieses hat einen Wert von 100 Währung. Der Einkäufer bekommt dieses für die 100 und MUSS laut Zoll 20% draufschlagen weil die dortige Regierung es soll will. Das macht dann schon einen Wert von 120 Währung welche die dortigen "Inländer" (Kunden) bezahlen müssen! Der Einkäufer will und muss schließlich auch von "etwas" Leben und schlägt dann noch einen gewissen Prozentsatz drauf. Sagen wir mal 10%. Die Kunden in dem "Staat" bezahlen dann also 120 Währung + 12Währung= 132 Währung..." Wer ist also letztendlich der "Dumme"? In den USA haben bereits sehr Menschen ein Problem mit den jetzigen Voraussetzungen ihren Lebensstandard bzw die Grundbedürfnisse bezahlen zu können. Deren Firmen usw können ihre Güter dann also entweder verteuert weiterverkaufen und oder Angestellte/ Arbeiter entlassen. Leihen sich beide Seiten weiterhin Geld bei ''ner Bank", dann führt dass zur Steigerung der Inflation... Das Papiergeld welches diese benutzen wird also immer Wertloser. Siehe hierzu 1929+... Guten Tag Ihnen

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