BSC Young Boys

YB und SCB rücken Menschen mit seltenen Krankheiten ins Zentrum

Andrea Bauer
Andrea Bauer

Bern,

In der Postfinance-Arena und im Wankdorf stand rund um den Rare Disease Day 2026 nicht der Sport, sondern das Thema seltene Krankheiten im Fokus.

rare disease day
Sowohl beim YB-Heimspiel wie einen Tag zuvor bei demjenigen den SCB sorgten zahlreiche Aktionen für wichtige Sichtbarkeit. - zVg

Wenn Tausende Fans in der PostFinance Arena und im Wankdorf mitfiebern, geht es normalerweise um Tore, Checks und Meisterträume. Rund um den Rare Disease Day 2026 rückte in Bern jedoch ein anderes Thema ins Zentrum: das Schicksal von Menschen mit seltenen Krankheiten.

Gemeinsam mit CSL Behring nutzen die beiden Clubs ihre grosse Bühne, um Betroffenen Sichtbarkeit und Solidarität zu geben.

Weltweit leben rund 300 Millionen Menschen mit einer seltenen Erkrankung; in der Schweiz sind es schätzungsweise mehr als eine halbe Million. Als selten gilt eine Krankheit, wenn weniger als fünf von 10’000 Menschen betroffen sind. Für die einzelnen Patientinnen und Patienten ist sie aber dennoch gravierend:

Der Weg zur Diagnose ist oft lang, Therapien sind komplex, falls es überhaupt welche gibt und der Alltag ist geprägt von Unsicherheit und Herausforderungen. Rund 70 Prozent der seltenen Krankheiten beginnen bereits im Kindesalter.

Viele sind genetisch bedingt, chronisch oder lebensbedrohlich. Weil die Fallzahlen gering sind, fehlt es häufig an Forschung, spezialisierten Behandlungsoptionen und öffentlicher Aufmerksamkeit. «Seltene Krankheiten sind leider alles andere als selten», sagt Mai Viholm, Standortleiterin von CSL Behring in Bern.

Rare Disease Day
Zum Rare Disease Day 2026 brachten der SC Bern und die BSC Young Boys ihre sportliche Reichweite ein. - zVg

«Und hinter jeder Diagnose steht ein Mensch, eine Familie, ein Umfeld, das tagtäglich und meist das ganze Leben lang mit grossen Belastungen lebt.» Gerade deshalb sei es entscheidend, Sichtbarkeit zu schaffen und Solidarität zu zeigen: «Der Rare Disease Day gibt Betroffenen eine Stimme und macht sie sichtbar. Er gibt uns allen die Möglichkeit, Mitgefühl und Empathie zu zeigen.»

Deshalb hat die CSL Behring diesen einen Tag heuer auf ganze drei Tage ausgebaut. Am Freitag mit internen Aktionen und am Wochenende auf den grossen Sportclub-Bühnen.

Sichtbarkeit auf dem Eis

Am 28. Februar, dem internationalen Tag der Seltenen Krankheiten, stand das Heimspiel des SC Bern in der Postfinance-Arena ganz im Zeichen dieses Anliegens.

Mit einer Social-Media-Kampagne und einer Selfie-Aktion unter dem Hashtag #rarediseaseday, einem Quiz-Format sowie der Integration der Kampagne in den Arena-Würfel wurde das Thema prominent ins Stadion getragen.

So erreichte die Botschaft nicht nur die Fans auf den Rängen, sondern auch ein breites digitales Publikum.

Ein leuchtendes Zeichen im Wankdorf

Nur einen Tag später folgte das Engagement im Fussballstadion: Beim Heimspiel der BSC Young Boys im Stadion Wankdorf liefen Kinder einer Patientenorganisation gemeinsam mit den Spielern ein, gut sichtbar in gebrandeten T-Shirts zum Rare Disease Day.

Spielertunnel und VIP-Eingang wurden symbolisch beleuchtet; LED-Banner trugen die Botschaft «I support Rare Disease Day». Begleitende Social-Media-Aktivitäten, Medienarbeit und eine Stadiondurchsage verstärkten die Wirkung zusätzlich.

Kennst du eine Person, die an einer seltenen Krankheit leidet?

Allein über Instagram erreichen die Young Boys rund 188’000 Follower, hinzu kommen Newsletter- und Business-Kanäle.

Gemeinsames Engagement mit Wirkung

Als biopharmazeutisches Unternehmen engagiert sich CSL Behring seit Jahrzehnten in der Erforschung und Entwicklung von Therapien für seltene und schwere Erkrankungen, insbesondere im Bereich von Immunund Gerinnungsstörungen. Neben Forschung und Entwicklung setzt das Unternehmen gezielt auf Aufklärung und Partnerschaften.

Rare Disease Day 2026
Der SCB integrierte die Kampagne in den Arena-Würfel. - zVg

Zum Rare Disease Day 2026 brachten der SC Bern und die BSC Young Boys ihre sportliche Reichweite ein: mit aufmerksamkeitsstarken Stadionaktionen, digitalen Kampagnen und klaren Botschaften. CSL Behring wiederum lieferte die inhaltliche Expertise und unterstrich mit seinem Engagement die medizinische und gesellschaftliche Relevanz des Themas.

Gemeinsam entstand so eine Plattform, die weit über den einen Tag hinauswirkt. «Wenn wir medizinische Innovation mit der Leidenschaft und Reichweite des Sports verbinden, entsteht echte Sichtbarkeit», sagt Mai Viholm. «Und genau darum geht es: Menschen mit seltenen Krankheiten zu zeigen: Ihr seid nicht allein!»

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