Formel 1 – Mercedes-Wolff: Verstappen hat nächsten WM-Titel sicher

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DPA, Christoph Böhlen

Japan,

Max Verstappen deklassiert die Konkurrenz in Japan. Nach dessen dritten Sieg in diesem Jahr gibt Mercedes-Boss Toto Wolff den Titelkampf in der Formel 1 auf.

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Für Mercedes-Boss Toto Wolff ist der Titel in der Formel 1 vergeben. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Dritter Sieg im vierten Saisonrennen für Weltmeister Max Verstappen.
  • Geht es nach Mercedes-Boss Toto Wolff, ist das Titel-Rennen bereits gelaufen.
  • Noch sind in der laufenden Formel-1-Saison 20 Rennen zu fahren.

Der einstige Branchenprimus Mercedes wirft das Handtuch nach vier von 24 Rennen: Man hat sich mit dem nächsten Formel-1-Titelgewinn von Max Verstappen abgefunden.

«Niemand wird Max dieses Jahr mehr abfangen. Sein Auto ist spektakulär gut und er fährt spektakulär gut», sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff. «Es geht in dieser Saison nur noch darum, wer der Beste vom Rest wird.»

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Max Verstappen (rechts) und RB-Kollege Perez feiern den nächsten Doppelsieg in der Formel 1. - keystone

Kurz zuvor hatte Verstappen im Red Bull im dritten Jahr nacheinander den Grossen Preis von Japan gewonnen. Und nach einer überlegenen Vorstellung seine Führung in der WM-Wertung wieder ausgebaut.

Grosse Dominanz von Red Bull in der Formel 1

Der Niederländer Verstappen gewann drei von vier Saisonläufen in der Formel 1. Vor zwei Wochen in Australien stand er nur nicht ganz oben, weil er nach einem technischen Defekt ausgefallen war.

Wird Max Verstappen wieder Weltmeister in der Formel 1?

Gemeinsam mit Teamkollege Sergio Perez belegte das Red-Bull-Duo auch schon dreimal in diesem Jahr gemeinsam die Plätze eins und zwei. «Red Bull ist weit vorn, dann kommen die anderen Teams», sagte Wolff vor der Abreise: «Wir wollen um den zweiten Platz kämpfen, so sieht unsere Realität derzeit aus.»

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Die Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und George Russel haben derzeit kaum Siegchancen in der Formel 1. - keystone

George Russell und Lewis Hamilton belegten in ihren Silberpfeilen nur die Plätze sieben und neun. «Wenn man nur auf die Zahlen schaut, ist das nicht gut. Da muss man nichts rosa malen», sagte der Österreicher Wolff.

Trotzdem gebe es mit Blick auf die nächsten Monate auch Grund zur Hoffnung. «Wir haben einen Schritt nach vorn gemacht, was die Einstellungen des Autos betrifft», sagte Wolff.

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