Zwölf Punkte liegt Max Verstappen in der WM vor Lewis Hamilton. Der Titelkampf in der Formel 1 spitzt sich zu – bei Red Bull bleibt man vorsichtig.
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Christian Horner, Teamchef von Red Bull Racing, im Rahmen des US-Grand-Prix der Formel 1. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Max Verstappen (Red Bull) führt die Formel-1-WM vor Lewis Hamilton (Mercedes) an.
  • Der Vorsprung des Holländers beträgt nach seinem Sieg beim US-GP zwölf Punkte.
  • Darauf kann sich Red Bull nicht ausruhen, weiss Teamchef Christian Horner.

Wer krönt sich 2021 zum Weltmeister in der Formel 1? Fünf Rennen vor Schluss liegt Red-Bull-Star Max Verstappen hauchdünn voran. Gerade einmal zwölf Punkte beträgt der Vorsprung auf Titelverteidiger und Dauer-Weltmeister Lewis Hamilton.

Wer wird Weltmeister?

Beim US-Grand-Prix in Austin, Texas, gelingt Verstappen im Kampf gegen den Mercedes-Piloten ein wichtiger Erfolg. In einem Strategie-Krimi setzt sich der Holländer knapp vor seinem britischen Titel-Rivalen durch. Und das auf einer Mercedes-Strecke.

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Max Verstappen (re.) und Sergio Perez feiern die Plätze 1 und 3 für Red Bull Racing beim US-Grand-Prix der Formel 1. - keystone

«Alle Siege sind wichtig, aber das ist ein ganz besonderer», weiss auch Red-Bull-Teamchef Christian Horner. «Das hier war immer eine Festung von Lewis und Mercedes.» Ausgerechnet dort den Vorsprung auszubauen, das könnte sich als wertvoll erweisen.

Kein klarer Favorit in der Formel 1

Denn die beiden bevorstehenden Rennen in Mexiko und Brasilien könnten den Bullen in die Karten spielen. Horner will sich aber nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen. «Ich glaube, die Form-Tabelle können wir wegwerfen. Es ist sehr eng zwischen den beiden Teams.»

Beim Mexiko-Gastspiel der Formel 1 rechnet man sich bei Red Bull wieder gute Chancen aus. «Mexiko war eine gute Strecke für uns – gelegentlich aber auch für Mercedes. Wir dürfen sie also nicht unterschätzen», warnt Horner.

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Lewis Hamilton (Mercedes) vor Max Verstappen (Red Bull Racing) beim US-Grand-Prix der Formel 1. - keystone

Und sich auf dem knappen Vorsprung ausruhen ist ohnehin keine Option. «Wir müssen angreifen, zwölf Punkte sind gar nichts. Das kann sehr, sehr schnell wieder verschwinden, wie wir schon gesehen haben. Der Druck wird nur grösser.»

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