WM 2026

WM 2026: Iran verhandelt mit Fifa um Spielverlegung

Matthias Neuhaus
Matthias Neuhaus

USA,

Die iranische Nationalmannschaft soll an der WM 2026 drei Spiele in den USA austragen. Nun laufen Verhandlungen über eine Verlegung nach Mexiko.

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Mehdi Taremi stürmt für die iranische Nationalmannschaft – auch an der WM 2026? - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die WM-Teilnahme des Irans steht weiterhin in den Sternen.
  • «Wir werden sicher nicht nach Amerika reisen», stellt der Verbandspräsident klar.
  • Werden die Spiele des Teams nun nach Mexiko verlegt?

Keine drei Monate vor dem Auftakt der WM 2026 sind nach wie vor viele Dinge ungeklärt. Wegen des Kriegs im Nahen Osten steht beispielsweise offen, ob der Iran an der Endrunde teilnehmen wird.

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Die Teilnahme an der WM 2026 des Irans steht weiterhin in den Sternen. - keystone

Alle drei Gruppenspiele des Teams sind in den USA geplant. Der Iran soll in Los Angeles gegen Neuseeland und Belgien antreten. In Seattle ist das Duell gegen Ägypten angesetzt.

Austragung in Mexiko?

Daraus soll jedoch nichts werden. Der iranische Fussballverband arbeitet offenbar an einer Verlegung der Partien nach Mexiko.

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Donald Trump habe ausdrücklich erklärt, dass er die Sicherheit der iranischen Nationalmannschaft nicht gewährleisten könne. «Darum werden wir definitiv nicht nach Amerika reisen», wird Verbandspräsident Mehdi Taj auf dem X-Account der iranischen Botschaft zitiert.

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US-Präsident Donald Trump steht im Vorfeld der WM 2026 im Fokus. - keystone

Auf «Truth Social» hatte sich Trump zuletzt widersprüchlich zum Thema geäussert. Er betonte zwar, dass die Iraner willkommen seien. Jedoch halte er es nicht für angemessen, dass sie dort sind, «Im Hinblick auf ihr eigenes Leben und ihre Sicherheit».

Taj sagt aus diesem Grund: «Wir verhandeln mit der Fifa über die Austragung der iranischen Spiele in Mexiko.»

Iran könnte WM 2026 boykottieren

Ob es wirklich so weit kommt, ist unklar. Schon nur aus logistischen Gründen wäre die Verlegung eine Mammutaufgabe.

Der asiatische Verband geht derweil weiterhin von einer WM-Teilnahme des Irans aus. Dabei drohte Sportminister Ahmad Donjamali zuletzt mit einem Boykott.

In einem TV-Interview sagte er: «Da diese korrupte Regierung unseren Führer ermordet hat, haben wir unter allen Umständen keine Bedingungen, um an der WM teilzunehmen.»

Kommentare

User #2735 (nicht angemeldet)

Auch so eine Unsitte bei vielen Gruppierungen. Wenn denen was nicht passt, dann können sie einfach nicht dahin gehen. Warum nur müssen Andere für deren eingebildeten Probleme Lösung bereitstellen. Wenn ich keinen katholischen Segen abbekommen will, dann muss ich nicht in eine Kirche gehen. Na gut, ich könnte ja auch ein Abteil ohne Segnung fordern oder verlangen, dass der Segen nicht verteilt wird

User #1943 (nicht angemeldet)

Es wäre ein Traum, wenn Fussball-Fans Amerika boykottieren würden... Aber das ist leider sehr schwer zu erreichen...

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