WM 2026

WM 2026: Austragungsort in USA wackelt noch immer

Matthias Neuhaus
Matthias Neuhaus

USA,

Drei Monate vor dem Auftakt der WM 2026 ist weiterhin vieles unklar. Austragungsort Boston stellt sich quer. Es geht um fehlendes Geld für Sicherheitskosten.

WM 2026
Im Gillette Stadium in Foxborough sollen sieben Spiele der WM 2026 stattfinden. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In Foxborough (Massachusetts) sollen sieben WM-Spiele stattfinden.
  • Aktuell droht der Austragungsort allerdings mit einem Rückzug.
  • Es fehlen offenbar Millionen US-Dollar für Sicherheitskosten.

Der Countdown läuft: In drei Monaten steigt das Eröffnungsspiel der WM 2026 in Mexiko-Stadt.

Über fünf Wochen lang kämpfen 48 Nationen um den begehrten Titel. Insgesamt wird in 16 verschiedenen Stadien gespielt. Elf davon stehen in den USA.

Und dort gibt es kurz vor dem Auftakt des Turniers noch einiges zu klären. Konkret geht es um den Austragungsort Foxborough, nahe der Stadt Boston im Bundesstaat Massachusetts.

Keine Spiele in Boston?

Dort sollen in der Heimstätte der New England Patriots insgesamt sieben Spiele ausgetragen werden. Mit Betonung auf «sollen».

Denn: Die Stadt droht der Fifa aktuell, ihr die Rechte für diese Partien zu verweigern, wie US-Medien übereinstimmend berichten.

Freust du dich auf die WM 2026?

Grund dafür ist offenbar eine zugesicherte, aber ausstehende Zahlung der US-Regierung für Sicherheitskosten. Die Rede ist von 7,8 Millionen US-Dollar (rund 6,1 Millionen Franken), die fehlen.

Donald Trump wm 2026
Die WM 2026 naht und noch sind nicht alle Fragen geklärt. Im Zentrum: US-Präsident Donald Trump. - keystone

Die Kosten werde Foxborough nicht selber übernehmen, teilen die Verantwortlichen mit. Vonseiten der Fifa heisst es, dass man weiterhin auf die Bundesmittel warte.

Noch sind ein paar Wochen bis zum Startschuss der WM 2026. Dennoch gibt es noch viele Fragen zu klären.

Kommentare

User #4245 (nicht angemeldet)

Die WM nur noch im TV übertragen von kleinen Fussballfeldern die überall zur Verfügung stehen. Keine teuren Reisekosten, keine TV Lizenzkosten die alle bezahlen statt nur die Fussballfans, die FIFA ist sowieso zu geldgierig und steinreich. Auf der wird nicht rumgehackt wie auf Banken und Grosskonzernen. Komisch.

User #4527 (nicht angemeldet)

Kein Spiel in den USA wär viel besser.

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