WM 2026: Fifa-Verfahren gegen Argentinier eröffnet

Christoph Böhlen
Christoph Böhlen

USA,

Argentinien sorgt an der WM 2026 neben der Final-Teilnahme auch für Negativ-Schlagzeilen. Die Fifa hat jetzt gleich mehrere Verfahren eröffnet.

WM 2026
Einigen Argentinien-Stars geht es im Nachgang zur WM 2026 möglicherweise an den Kragen. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Fifa ermittelt gegen mehrere Argentinier nach deren Ausraster nach dem WM-Final.
  • Ein Verfahren läuft auch wegen des Banners, das nach dem Sieg über England zu sehen war.

Die WM 2026 ist seit zehn Tagen vorbei – und sorgt weiterhin für Schlagzeilen. Zunächst mit der «Causa Embolo», der gemäss dem obersten Regelhüter gegen Argentinien zu Unrecht vom Platz fliegt. Aber auch der Vize-Weltmeister bleibt ein grosses Thema.

Nach der Niederlage im Final gegen Spanien kommt es zu Rudelbildungen und einer Tätlichkeit. Leandro Paredes greift Spaniens Gavi an, trifft ihn mit der Hand im Gesicht. Gegen diesen Vorfall wird nun ermittelt, wie die Fifa in einer Stellungnahme mitteilt.

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Leandro Paredes rastet nach dem Schlusspfiff an der WM 2026 völlig aus. - SRF

Der Weltverband habe nach den Vorfällen von allen Beteiligten eine Stellungnahme eingefordert. Aufgrund dieser werde die Fifa dann urteilen. Neben Spaniens Gavi und Argentiniens Paredes sind auch Nahuel Molina, Thiago Almada und Co-Trainer Roberto Ayala betroffen.

Gehören die Argentinier für die Vorfälle an der WM bestraft?

Banner nach Sieg über England wird zum Thema

Doch nicht nur die üblen Szenen nach dem WM-Final haben ein Nachspiel: Auch der Vorfall mit dem Banner nach dem Sieg über England werde untersucht.

fifa wm 2026
Wegen dieses Banners ermittelt die Fifa gegen die Argentinier. - keystone

«Las Malvinas son argentinas» («Die Falkland-Inseln sind argentinisch») steht auf dem Transparent, das einige Spieler hochhalten.

In den Ermittlungen gehe es um mutmasslich diskriminierende und rassistische Vorfälle.

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Kommentare

User #6151 (nicht angemeldet)

Die spielen immer so - das wird sich leider nicht mehr ändern. ARG, URU und neu auch PAR sollten endlich mal genauer unter die Lupe genommen werden. Für solche Teams müssen fähige und vor allem konsequente Schiedsrichter abgestellt werden. Bei mir wären die in jedem Spiel allesamt mit drei Spieler weniger vom Platz gegangen.

User #4317 (nicht angemeldet)

Genauso wie Grönland zu Dänemark gehört, gehören die Falklandinseln zu UK. Vor der Ankunft europäischer Siedler waren die Falklandinseln unbewohnt. 1592 wurden sie vom englischen Seefahrer John Davis entdeckt. Die Falklandinseln sind ein britisches Überseegebiet mit innerer Autonomie. Das Vereinigte Königreich übernimmt Verteidigung und Außenpolitik. Am 10. und 11. März 2013 wurde ein Referendum über den zukünftigen politischen Status der Inselgruppe abgehalten. 99,8 Prozent der Bewohner sprachen sich für einen Verbleib bei Großbritannien aus, nur drei Bewohner stimmten dagegen. Die Wahlbeteiligung lag bei ca. 92 Prozent.

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