War jahrelang trocken: Brad Pitt trinkt wieder Alkohol
Brad Pitt hat sich von seiner Alkoholabstinenz verabschiedet, seinen Konsum hält er aber in Grenzen. Er müsse professionell bleiben, so der Schauspieler.

Das Wichtigste in Kürze
- Brad Pitt lebte sieben Jahre ohne Alkohol.
- Jetzt greift er wieder gelegentlich zum Glas.
- Seinen Rückfall bezeichnet der Schauspieler als «zurückhaltend».
«Dank diesem Mann bin ich trocken, seitdem bin ich jeden Tag glücklicher.»
Brad Pitt (62) ist die Erleichterung deutlich anzumerken, als er bei einer Preisverleihung im Januar 2020 über seine frühere Alkoholsucht spricht. Dank der Unterstützung seines Freundes Bradley Cooper (51, «Hangover») hat es der Hollywood-Star zu diesem Zeitpunkt geschafft, sich in Verzicht zu üben.
Doch diese Phase ist nun vorbei. Im Interview mit «Esquire» offenbart der 62-Jährige, dass er gelegentlich wieder zum Glas greift. «Ich war sieben Jahre lang trocken. Und bin ich rückfällig geworden. Auf eine eher zurückhaltende Art und Weise», so Pitt.

Zwar wisse er, dass Alkohol «in grossen Mengen» nicht gut für ihn sei. Das ein oder andere Glas Wein nimmt er mittlerweile trotzdem wieder zu sich. Der Schauspieler betont: «Ich kann ein paar trinken. Aber ich kann nicht viel trinken. Ich muss dabei professionell bleiben.»
Brad Pitt: «Der Schmerz war so erdrückend»
Im Gespräch mit dem Männermagazin spricht Pitt auch über seinen Wunsch nach mehr Ausgeglichenheit.
Sein emotionales Wesen führe dazu, dass er sich entweder äusserst wütend oder überglücklich fühle. Eine Freundin brachte ihn zum Umdenken. Diese «extremen Höhen und seelenzerstörenden Tiefpunkte» würden zum Leben dazugehören, erklärte sie ihm.

Von einem solchen Tiefpunkt weiss der Schauspieler zu berichten. Pitt bezeichnet sich als Optimist, als nicht suizidgefährdet – bis auf eine kurze Phase. «Der Schmerz war so erdrückend, dass – ich hätte es zwar nicht wirklich getan, aber ich konnte es spüren», erinnert sich der sechsfache Vater.
Den Schmerz vergleicht Brad Pitt mit «kaltem Stahl» in seinem Kopf, Suizid verstand er damals als eine Art Erleichterung. Er fährt fort: «Aber ich glaube auch, dass wir unglaubliche Überlebensinstinkte haben. Und bei mir hat das sofort eingesetzt, aber es war einfach …»
Suizidgedanken wegen «Familienangelegenheiten»
Es ist der Punkt, an dem der Filmstar die richtigen Worte sucht. «Diese Sch***e ist nicht einfach.» Erneut schweigt er. «Esquire»-Journalist Ryan D'Agostino vermutet, dass diese Phase mit der Scheidung von Ex-Frau Angelina Jolie (51) zusammenhängen könnte und fragt daher knapp: «Familienangelegenheiten?»

Pitt hält sich kurz: «Familienangelegenheiten. Wir könnten es dabei belassen.»
Im Zuge des jahrelangen Rosenkriegs mit der Schauspielerin gilt auch das Verhältnis zu den gemeinsamen Kindern als zerrüttet. Tochter Shiloh (20) legte den Nachnamen ihres Vaters Pitt 2024 ab. Kürzlich zogen Maddox (25), Zahara (21) und Vivienne (18) nach, rechtskräftig ist ihre Namensänderung aber noch nicht.
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Unter der kostenlosen Hotline 143 erhältst du anonym und rund um die Uhr Hilfe. Die Berater können Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen. Auch eine Kontaktaufnahme über einen Einzelchat oder anonyme Beratung via E-Mail ist möglich.
Hilfe für Suizidbetroffene: www.trauernetz.ch
















