Leichtathletik-EM: Ehammer holt Silber, Kambundji verpasst Medaille
Erste Schweizer Medaille an der Leichtathletik-EM: Simon Ehammer holt im Weitsprung Silber. Ditaji Kambundji verpasst Hürden-Edelmetall. Das war der 2. Tag.

Im Überblick
20- Jetzt ist es klar: Simon Ehammer holt Silber
- Ditaji Kambundji verpasst Medaille um zwei Hundertstel
- Ehammer hinter Tendoglou zurück
- Lionel Spitz scheitert im Halbfinal
- Moser überspringt auch 4,50 Meter
- Mumenthaler verpasst 100-Meter-Final
- Ehammer mit tollem Satz
- Moser überspringt 4,40 Meter, Bachmann scheitert
- Simon Ehammer startet mit Fehlversuch
- Ditaji Kambundji im Final
- Larissa Bertényi scheitert im Halbfinal
- Was gelingt den Schweizern am Abend?
- Das wars von der Morgensession
- Brand zittert sich in den Halbfinal
- Werro dominiert – auch Vancardo und Rosamilia weiter
- Broeders-Bol gewinnt
- Küchler scheidet aus
- Mumenthaler souverän
- Halbfinal-Aus für Wernli
- 07.00Ehammer kämpft um Medaille – Kambundji startet
An der Leichtathletik-EM in Birmingham (England) stand heute Tag 2 auf dem Programm. Erneut wurden Medaillen verteilt – und Simon Ehammer holt die erste für die Schweiz! Der Weitspringer holt sich EM-Silber. Hürden-Welmeisterin Ditaji Kambundji verpasst Bronze dafür um zwei Hundertstel.
Schweizer Einsätze am Dienstagabend
20.05 Uhr: Frauen, Stabhochsprung Qualifikation – Angelica Moser (Final), Lea Bachmann (Augeschieden)
20.55 Uhr: Frauen, 100 m Hürden Halbfinal – Ditaji Kambundji (Final), Larissa Bértenyi (Ausgeschieden)
21.16 Uhr: Männer, Weitsprung Final – Simon Ehammer (Silber!)
22.00 Uhr: Männer, 400 m Halbfinal – Lionel Spitz (Out im Halbfinal)
22.30 Uhr: Frauen, 100 m Hürden – Ditaji Kambundji (4. Platz)
Dritte EM-Medaille für Simon Ehammer: Der Schweizer holt sich mit 8,29 Metern Silber im Weitsprung. Nur der Grieche Miltiadis Tendoglou (8,44) ist an diesem Abend in Birmingham stärker als Ehammer und holt sich seinen vierten EM-Titel.

Ditaji Kambundji kämpft sich in den Final – für Edelmetall reicht es aber nicht. Die Bernerin wird über 100 Meter Hürden Vierte. Gold geht an Nadine Visser (NED), Silber holt sich Pia Skrzyszowska (POL), Bronze hängt sich Laëticia Bapté (FRA) um. Zwei Hundertstel fehlen Kambundji zu Bronze. Bitter!

Für Timothé Mumenthaler platzt der Traum vom Final über 100 Meter. Der Schwweizer sitzt nach seinem Lauf lange auf dem «Hot Seat». Nach dem dritten Halbfinal ist er aber nur Zehntschnellster und scheidet damit aus.

Nach einem gerissenen Start-Versuch überspringt Angelica Moser 4,40 Meter im zweiten Versuch souverän. Damit ist der Auftakt in die Stabhoch-Qualifikation gelungen.
Dafür ist der Wettkampf für Lea Bachmann beendet: Sie reisst zum dritten Mal über 4,40 Meter.
Hinter einer entfesselten Nadine Visser wird Ditaji Kambundji in ihrem Hürden-Halbfinal Zweite. Damit steht die Weltmeisterin nach ihrer Verletzung im Final. Dieser steigt um 22.30 Uhr.

Die «Evening Session» steht vor der Tür. Während Angelica Bachmann und Angelica Moser in der Stabhochsprung-Quali antreten, will Simon Ehammer eine Weitsprung-Medaille holen. Der Ostschweizer ist ab 21.16 im Einsatz.

Dany Brand darf sich über 400 m Hürden über den Halbfinal-Einzug freuen. Mit 49,07 Sekunden läuft er die zweitschnellste Zeit seiner Karriere und kommt in seinem Lauf als Dritter ins Ziel. Weil im zweiten Heat sämtliche Athelten langsamer sind als der Schweizer, darf er bereits jubeln.
Im Vorlauf hängen bleibt Julie Bovin. Seine Zeit von 50,49 Sekunden reicht nicht unter die schnellsten Acht.
In 1:57.83 Minuten gewinnt Audrey Werro ihren Vorlauf über 800 Meter souverän. Damit setzt sie ein starkes Zeichen gegen die Konkurrenz.
Mit Valentina Rosamilia und Veronica Vancardo schaffen es zwei weitere Schweizerinnen in den Halbfinal. Die 23-jährige Aargauerin läuft auf Rang zwei, die 25-jährige Freiburgerin schafft mit persönlicher Bestleistung es über die Zeit.
Für Lena Wernli ist der Traum über 400 m Hürden geplatzt. Auch über die Zeit kann sich die 25-Jährige nicht für den Final qualifizieren. «Ich habe den gleichen Fehler gemacht wie im Vorlauf», sagt sie nach dem Rennen gegenüber SRF.

Ehammer kämpft um Medaille – Kambundji startet
Simon Ehammer liefert am Montag einen Sprung auf 8,10 Meter ab und erreicht damit den Weitsprung-Final. Dort kämpft er am Dienstagabend um die Medaillen. Vor zwei Jahren holte er in Rom EM-Bronze – damals mit einem Sprung von 8,31 Metern.
Auch Ditaji Kambundji ist steht am Dienstag im Einsatz. Aufgrund ihrer Rangierung war sie für den Halbfinal bereits qualifiziert und musste am Montag nicht erst im Vorlauf darum kämpfen. Nun muss sie sich am Dienstagabend den Final über 100 Meter Hürden verdienen.

Für die amtierende Weltmeisterin sollte der Finaleinzug nur Formsache sein. Zumal sie bereits 2022 (Bronze) und 2024 (Silber) EM-Mediallen holte. Doch Verletzungen sorgen für Fragezeichen – seit 31. Mai hat sie keinen Wettkampf mehr bestritten…













