WM 2026

    WM 2026: Fifa schuldet Gastgeber-Städten noch mehrere Millionen

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    USA,

    Mindestens vier Gastgeber-Städte der WM 2026 haben noch offene Forderungen gegen die Fifa: Der Weltverband schuldet ihnen jeweils rund eine Million Dollar.

    WM 2026 Fifa
    Die Fifa schuldet den Gastgeber-Städten der WM 2026 noch Geld. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Fifa soll mehreren WM-Gastgeber-Städten noch versprochene Zahlungen schulden.
    • Pro Stadt habe der Weltverband eine Million US-Dollar für Fussball-Projekte zugesichert.
    • Zum Vergleich: In die Kassen der Fifa soll die WM rund 15 Milliarden Dollar gespült haben.

    Die Fifa kommt aus den negativen Schlagzeilen einfach nicht heraus: Während der ins Wanken geratene Präsident Gianni Infantino am Mittwoch zum Krisen-Gipfel nach Rabat lädt, setzt es den nächsten Schlag. Und diesmal kommen die Vorwürfe aus den USA.

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    Einem Bericht von «The Athletic» zufolge schuldet die Fifa nämlich mehreren Gastgeber-Städten der WM 2026 noch Geld. Zumindest vier Städte – deren Vertreter anonym bleiben – fordern vom Fussball-Weltverband jeweils eine Million US-Dollar.

    Bonus-Zahlungen vor WM 2026 versprochen?

    Diese Zahlung sei den Städten als Zuschuss für Fussball-Infrastruktur und soziale Projekte versprochen worden. Gianni Infantino hatte auch den Gastgeber-Städten bei der Klub-Weltmeisterschaft im Vorjahr solche Gelder versprochen.

    WM 2026 Gianni Infantino
    Gianni Infantino versprach den Gastgeber-Städten der Klub-WM einen Millionen-Bonus. Auch für die WM 2026 sollte es diesen geben. - keystone

    Die Fifa-Führung habe den Gastgeber-Städten «wiederholt versichert», dass sie denselben Betrag erhalten würden. «Die Vertreter gaben an, dass dieses Versprechen mündlich von Mitgliedern der FIFA-Führung gegeben und in Meetings mehrfach wiederholt wurde. Die Zahlung ist jedoch nicht erfolgt», schreibt «The Athletic».

    Verlustgeschäft für Städte, Riesen-Profit für die Fifa

    Insgesamt gab es an der WM-Endrunde zehn Austragungsorte in den USA. Ob einige von ihnen die von der Fifa versprochenen Gelder erhalten haben, ist aktuell nicht bekannt. Auch ist unklar, ob die Gastgeber-Städte in Kanada und den USA auf Zahlungen warten.

    WM 2026 Gastgeber USA
    Die Gastgeber-Städte der WM 2026 in den USA sollen noch auf Zahlungen von der Fifa warten. - keystone

    Insgesamt spülte die WM 2026 den Berichten zufolge rund 15 Milliarden US-Dollar in die Kassen der Fifa. Für die Gastgeber-Städte war das Turnier dagegen ein Verlustgeschäft: Die Kosten liegen gemäss «The Athletic» im hohen zweistelligen oder niedrigen dreistelligen Millionen-Bereich. Sämtliche Einnahmen gehen aber an die Fifa.

    Kommentare

    User #3705 (nicht angemeldet)

    Jetzt könnt ihr es rausnehmen,nach 2 Wochen oder so wissen es jetzt alle!

    User #5607 (nicht angemeldet)

    Soso, die FIFA hat Milliarden mit der WM gemacht und nun sind sie zu Faul, den WM-Städten die ihnen zustehende Kohle zu geben?

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