WM 2026 – Fifa nach Embolo-Rot: «Kein Fehler vom Schiri oder VAR»
Der Streit um den Platzverweis von Breel Embolo an der WM 2026 geht in die nächste Runde. Jetzt wehrt sich die Fifa gegen die Erklärung der obersten Regelhüter.
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Das Wichtigste in Kürze
- Breel Embolo kassierte an der WM 2026 einen umstrittenen Platzverweis.
- Die höchste Regelinstanz im Weltfussball deklarierte diesen als Fehler.
- In einem Statement wehrt sich die Fifa und nimmt Schiri und VAR in Schutz.
Beim Stand von 1:1 zwischen der Schweiz und Argentinien kam es im Viertelfinal der WM 2026 zu einem umstrittenen Entscheid: Breel Embolo sah nach einer Schwalbe die gelb-rote Karte. Dabei war zuvor Paredes wegen eines vermeintlichen Fouls verwarnt worden.
Schiri und VAR wandten dabei die neue «Mistaken Identity»-Regel an. Diese greift, wenn ein Spieler zu Unrecht Gelb sieht. Allerdings wurde sie bei der Endrunde offenbar falsch angewendet, wie die höchsten Regelhüter der IFAB am Dienstag bekanntgaben.
Fifa kontert IFAB-Erklärung
Diesen Vorwurf wollen sich weder die Fifa noch Schiedsrichter João Pinheiro gefallen lassen. Der Weltverband schreibt in einer Stellungnahme, man habe die Auslegung von «Mistaken Identity» konsequent angewandt.
Weiter heisst es: «Wir betrachten dies weder als Fehler des Schiedsrichters noch des VAR. Die Entscheidung stellte Gerechtigkeit wieder her.»
⚽️ 🗣️ FIFA Spokesperson:
— FIFA Media (@fifamedia) July 28, 2026
“FIFA's interpretation of Mistaken Identity was consistently applied during the FIFA World Cup. There were two instances in which a player was mistakenly identified as having committed a yellow card offence and the VAR advised the referee to correct the… pic.twitter.com/yiAi52t58r
Damit legt sich die Fifa öffentlich mit dem IFAB an. Man nehme die Erklärung der obersten Regelhüter «zur Kenntnis».
Schiri Pinheiro rechtfertigt sich
Auch Pinheiro wehrte sich zum Vorwurf einer falschen Entscheidung. Gegenüber «Canal 11» sagt er, dass er den Eindruck gehabt habe, Paredes hätte ein Foul begangen. Dann habe ihn den VAR über die Schwalbe Embolos informiert und daraufhin habe er diesem die zweite Gelbe Karte gezeigt.

Fakt ist: Mit einem Mann weniger musste sich die Schweizer Nati an der WM 2026 geschlagen geben. Das 1:3 nach Verlängerung gegen Argentinien tut nach einem vermeintlichen krassen Fehler doppelt weh.
















