WM 2026 – Fifa nach Embolo-Rot: «Kein Fehler vom Schiri oder VAR»

Pascal Moser
Pascal Moser

USA,

Der Streit um den Platzverweis von Breel Embolo an der WM 2026 geht in die nächste Runde. Jetzt wehrt sich die Fifa gegen die Erklärung der obersten Regelhüter.

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Wegen dieser Schwalbe fliegt Breel Embolo vom Platz. - SRF

Das Wichtigste in Kürze

  • Breel Embolo kassierte an der WM 2026 einen umstrittenen Platzverweis.
  • Die höchste Regelinstanz im Weltfussball deklarierte diesen als Fehler.
  • In einem Statement wehrt sich die Fifa und nimmt Schiri und VAR in Schutz.

Beim Stand von 1:1 zwischen der Schweiz und Argentinien kam es im Viertelfinal der WM 2026 zu einem umstrittenen Entscheid: Breel Embolo sah nach einer Schwalbe die gelb-rote Karte. Dabei war zuvor Paredes wegen eines vermeintlichen Fouls verwarnt worden.

War der Platzverweis gegen Breel Embolo korrekt?

Schiri und VAR wandten dabei die neue «Mistaken Identity»-Regel an. Diese greift, wenn ein Spieler zu Unrecht Gelb sieht. Allerdings wurde sie bei der Endrunde offenbar falsch angewendet, wie die höchsten Regelhüter der IFAB am Dienstag bekanntgaben.

Fifa kontert IFAB-Erklärung

Diesen Vorwurf wollen sich weder die Fifa noch Schiedsrichter João Pinheiro gefallen lassen. Der Weltverband schreibt in einer Stellungnahme, man habe die Auslegung von «Mistaken Identity» konsequent angewandt.

Weiter heisst es: «Wir betrachten dies weder als Fehler des Schiedsrichters noch des VAR. Die Entscheidung stellte Gerechtigkeit wieder her.»

Damit legt sich die Fifa öffentlich mit dem IFAB an. Man nehme die Erklärung der obersten Regelhüter «zur Kenntnis».

Schiri Pinheiro rechtfertigt sich

Auch Pinheiro wehrte sich zum Vorwurf einer falschen Entscheidung. Gegenüber «Canal 11» sagt er, dass er den Eindruck gehabt habe, Paredes hätte ein Foul begangen. Dann habe ihn den VAR über die Schwalbe Embolos informiert und daraufhin habe er diesem die zweite Gelbe Karte gezeigt.

Breel Embolo WM 2026
Breel Embolo sah an der WM 2026 Gelb-Rot. - keystone

Fakt ist: Mit einem Mann weniger musste sich die Schweizer Nati an der WM 2026 geschlagen geben. Das 1:3 nach Verlängerung gegen Argentinien tut nach einem vermeintlichen krassen Fehler doppelt weh.

Kommentare

User #3264 (nicht angemeldet)

FIFA hat immer recht! Infantino ist Gott!

User #2883 (nicht angemeldet)

PFIFA oder FIFA das ist hier die Frage. Was war das war, mit oder ohne VAR. Korruption steht im Raum, aufgelöst wird es kaum. Der Fussball verkommt immer mehr, denn die sportliche Leistung ist nicht mehr das was zählt.

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