WM 2026 ohne Iran? Trump: «Das ist mir wirklich egal»
Der Konflikt im Nahen Osten könnte auch Auswirkungen auf die WM 2026 haben. Verzichtet der Iran auf eine Teilnahme? Dazu hat Donald Trump eine klare Haltung.

Das Wichtigste in Kürze
- Noch ist unsicher, ob der qualifizierte Iran an der WM 2026 teilnehmen wird.
- Ein Verzicht hätte unter anderem finanzielle Konsequenzen für den Verband.
- US-Präsident und WM-Gastgeber Donald Trump sagt: «Das ist mir egal!»
In rund 100 Tagen startet die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada. Mit Hinblick auf die Eskalation im Nahen Osten stellt sich unter anderem die Frage: Wird der Iran an der Endrunde in Nordamerika teilnehmen?

Das Team würde dort in der Gruppenphase auf Belgien, Neuseeland und Ägypten treffen. Doch derzeit ist unklar, ob die US-Regierung iranische Offizielle überhaupt einreisen lassen würde. Oder ob der Iran auf die Teilnahme ganz verzichtet.
Donald Trump: Iran ein schwer geschlagenes Land
Der iranische Fussball-Präsident Mehdi Taj sagt am Wochenende: «Sicher ist, dass nach diesem Angriff nicht zu erwarten ist, dass wir hoffnungsvoll auf die WM 2026 blicken.»
Jetzt hat sich auch US-Präsident Donald Trump zu dieser Frage geäussert. Beim Portal «Politico» sagt er: «Das ist mir wirklich egal. Ich denke, Der Iran ist ein sehr schwer geschlagenes Land. Sie laufen auf Reserve.»

Was hätte der Verzicht auf die WM 2026 für Konsequenzen für den Iran? In erster Linie finanzielle: Umgerechnet 250'000 Franken kostet ein Rückzug mehr als 30 Tage vor dem Turnier. Geschieht es noch kurzfristiger, wird laut Fifa-Reglement eine doppelt so hohe Busse fällig.
Zudem müsste der Iran der Fifa auch die Vorbereitungsgelder zurückzahlen, die jede Nationalmannschaft im Vorfeld erhält. Dabei handelt es sich um rund 1,4 Millionen Schweizer Franken.
Wer würde für den Iran an der WM 2026 nachrücken?
Die sportlichen Konsequenzen: Dem Iran würde in diesem Fall der Ausschluss von der WM 2030 drohen. Und es bräuchte natürlich einen Nachrücker. Mögliche Kandidaten wären der Irak und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Die beiden Teams spielten um das Ticket für die interkontinentalen Playoffs. Dort setzte sich der Irak durch und trifft nun auf den Sieger aus dem Duell Bolivien gegen Suriname.
















