FIFA

Forderung aus Europa: Jetzt soll Fifa zwei Milliarden blechen!

Yannick Stay
Yannick Stay

Zürich,

Zwei Kontinentalverbände – darunter die Uefa – machen Druck auf Fifa-Boss Gianni Infantino. Es geht um über zwei Milliarden Dollar.

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Gianni Infantino steht unter enormem Druck. Wird seine Präsidentschaft bald enden? - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Für Gianni Infantino bleibt es weiter ungemütlich.
  • Nun fordern der europäische und ein weiterer Kontinentalverband eine satte Direktausschüttung.
  • Über zwei Milliarden Dollar soll die Fifa der Forderung nach an ihre Mitglieder auszahlen.

Eine Ausschüttung von mindestens zehn Millionen US-Dollar für jeden einzelnen Mitgliedsverband: Das fordern die Uefa sowie der nord- und mittelamerikanische Fussballverband Concacaf von der Fifa.

Dies geht hervor aus einem Schreiben der jeweiligen Verbandspräsidenten – Aleksander Ceferin und Victor Montagliani – an Gianni Infantino. Über dieses berichtet unter anderem die «Bild».

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Aleksander Ceferin übt mit der Uefa erneut Druck auf Fifa-Boss Infantino aus. - keystone

Sollten sich Uefa und Concacaf mit ihrer Forderung durchsetzen, müsste die Fifa also insgesamt rund 2,1 Milliarden Dollar blechen. Total gibt es 211 Mitgliedsverbände.

In dem Brief sei die Rede von finanziellen Reserven in Höhe von zirka sechs Milliarden US-Dollar nach der WM. Der Weltverband könne sich daher eine solche einmalige Auszahlung leisten.

Infantino werde aufgefordert, eine «vollständige und unabhängige Analyse» der Finanzen zu erstellen. Dies noch vor der nächsten Sitzung des Fifa-Rates am 15. Oktober.

Fifa-Boss unter mächtig Druck

Seit Gianni Infantinos Investorenpläne im Zusammenhang mit der Weltmeisterschaft publik sind, wächst der Druck auf den Präsidenten. Und das auch nachdem die Umsetzung bereits vereitelt wurden.

Vor allem aus Europa kommt scharfe Kritik. Gerade erst vor Kurzem sagte Bundesliga- und BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke klipp und klar: «Infantino sollte weg – ohne Wenn und Aber.»

Wünschst du dir ein Ende der Infantino-Ära bei der Fifa?

Unterstützung gibt es dabei auch aus anderen Kontinenten. So zählt der Chef des bereits erwähnten Verbands Concacaf Victor Montagliani als potenzieller Gegenkandidat für die Fifa-Präsidenten-Wahl im kommenden März. Ebenso aus Asien waren ablehnende Worte zu Infantino zu vernehmen.

Aus der Schweiz kommen derweil noch besonnenere Töne. SFV-Präsident Peter Knäbel bekräftigte diese Woche in einem Interview mit der Agentur Keystone, dass man die Unterstützung Infantinos überdenke und das Gespräch mit anderen Verbänden suche.

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Kommentare

User #2818 (nicht angemeldet)

Jetzt soll Fifa zehn Franken blechen!

User #3990 (nicht angemeldet)

Rentner Paul1 . Peter Knäbel , in dieser Angelegenheit muss man nichts mehr überdenken , nur noch handeln . Der Präsident der FIFA hat den Bogen mehrfach überspannt und noch angedeutet , ich mache weiter , aber wie ? Ich meine , die beste Idee wäre zurück zu seinen Wurzeln und ab ins Wallis ins Exil . Für unser Land und dem Fussball hat er zuviel Schaden angerichtet !

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