Dreyer gegen Lockerung der Massnahmen gegen Coronavirus

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Deutschland,

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) ist derzeit gegen eine Lockerung der Massnahmen gegen das Coronavirus.

Malu Dreyer (SPD)
Malu Dreyer (SPD) - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin wagt keine Prognose.

«Wir sind gut beraten, dass wir weiterhin etwas Ausdauer haben, dass wir diese Massnahmen auch durchhalten», sagte Dreyer am Freitag im Südwestrundfunk mit Blick auf die Situation im Elsass. Sie wage keine Prognose, weil die drastischen Massnahmen aus Vorsorge getroffen worden seien.

Zu den Hilfspaketen von Bund und Ländern und zum Tempo der Beschlüsse sagte Dreyer, dass es «beispiellose Zeiten» seien. «Es ging darum, sehr schnell zu handeln, weil die Gesundheitskrise längst auch eine Krise ist, die die Wirtschaft erreicht.» Für Arbeitnehmer und Unternehmen sei es wichtig, die richtigen Massnahmen zu ergreifen.

Die Abstimmungen über Hilfspakete und Nachtragshaushalte im Bundesrat und im rheinland-pfälzischen Landtag am Freitag sind für Dreyer wichtige Schritte. «Jetzt bin ich erst mal froh, dass das Paket ab Montag wirklich dann auch zünden kann», sagte sie.

Wann die Schulen in Rheinland-Pfalz wieder öffnen werden, sei unklar. «Unsere ganzen Massnahmen sind ausgelegt auf den 19. April, auf das Ende unserer Osterferien - aber es ist wichtig, dass wir im Gleichklang mit der Bundesebene bleiben, und das werden wir Schritt für Schritt miteinander besprechen», sagte Dreyer.

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